Wer ab Montag ungewöhnlich lauten Triebwerkslärm oder fremde Flugobjekte am Himmel in Grenznähe bemerkt, muss sich keine Sorgen machen: Direkt an der Salzburger Grenze startet eine große militärische Übung.
Die deutsche Gebirgsjägerbrigade 23 trainiert bis zum 24. Juli gemeinsam mit internationalen Partnern das Zusammenspiel von Bodentruppen und Luftwaffe. Die Übung trägt den Namen „Mountain Hornet“, wie die Bundeswehr bekanntgab.
Wie "Salzburg24" berichtet, steht vor allem die Region um die Reiter Alpe – direkt an das Salzburger Saalachtal angrenzend – im Mittelpunkt des Manövers.
Dort bleibt der Luftraum in den beiden Übungswochen durchgehend gesperrt. Auch die Gebiete rund um die Kampenwand und Ruhpolding sind betroffen.
Für die Bevölkerung bedeutet das: In den kommenden zwei Wochen ist immer wieder mit deutlich hörbarem Fluglärm zu rechnen.
Die Bundeswehr setzt für die multinationale Übung verschiedenste Fluggeräte ein. Über der Grenzregion werden unter anderem Kampfjets und Trainingsflugzeuge wie Tornado, Alpha Jet, Lear Jet, PC 7 und PC 9 erwartet. Zusätzlich kommen Helikopter wie der Bell OH 58 Kiowa und SAR-Rettungshubschrauber sowie eine große Militärdrohne des Typs „Heron“ zum Einsatz.
Für den gesamten Zeitraum wurde eine Luftraumwarnung für den unkontrollierten Luftraum ausgegeben. Alle Luftraumnutzer, darunter auch Paragleiter und Drohnenpiloten in Grenznähe, werden dringend gebeten, sich vorab umfassend zu informieren.