In einer Wohnung in der Lehmanngasse in Wien-Liesing eskalierte in der Nacht auf Montag ein Streit zwischen einer 17-jährigen Frau aus der Russischen Föderation und ihrem Bekannten (33). Dabei wurde der Mann, in dessen Wohnung sich die beiden aufhielten, lebensgefährlich verletzt – "Heute" berichtete.
Nun werden weitere Details der Bluttat bekannt: Im Zuge des Streits soll der 33-Jährige das Handy der Verdächtigen kaputt gemacht haben. Das brachte die 17-Jährige offenbar so in Rage, dass sie sich ein Küchenmesser schnappte und zustach. Sie traf dabei die Lunge des Opfers und verletzte es so lebensgefährlich.
Nachbarn hatten den Lärm am Sonntag um 23.50 Uhr gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten legten der 17-Jährigen Handschellen an und nahmen sie zur Vernehmung mit. Das Opfer wurde von der Wiener Berufsrettung erstversorgt und in ein Spital gebracht. Der Mann soll mittlerweile außer Lebensgefahr und sein Zustand stabil sein. Er konnte noch nicht befragt werden.
Indes war die Befragung der mutmaßlichen Täterin am späten Montagnachmittag abgeschlossen. Sie gestand laut Polizei, im Streit zugestochen zu haben und gab als Auslöser für den beinahe tödlichen Stich die Beschädigung ihres Smartphones an. Aufgrund des Geständnisses wurde im Anschluss die U-Haft über die 17-Jährige verhängt.