In seiner aktiven Zeit als Weltklasse-Tormann schaffte es Oliver Kahn regelmäßig mit außergewöhnlichen Paraden, flotten Sprüchen und eigenwilligen Ausrastern in die Schlagzeilen. Jetzt ist der heutige TV-Experte wegen versuchter Steuerhinterziehung ebendort gelandet.
Der frühere deutsche Nationaltorwart muss 125.000 Euro Strafe zahlen, weil er bei seiner Rückkehr von einem Dubai-Aufenthalt mitgebrachte Luxus-Kleidung am Zoll vorbeischmuggelte. Das Amtsgericht Landshut verurteilte Kahn nun wegen versuchter Steuerhinterziehung.
Warenwert von 6687,90 EuroIm Gepäck befanden sich unter anderem Waren der Marken Adidas, Dolce&Gabbana sowie Armani im Wert von insgesamt 6687,90 Euro, für die Kahn 2119,04 Euro Einfuhrumsatzsteuer hätte zahlen müssen.
Die Einkaufsliste:
+ sieben Poloshirts
+ zehn T-Shirts
+ acht Pullover
+ neun Hemden
+ fünf Hosen
+ zwei Sakkos
+ eine Lederjacke
+ zwei Paar Manschettenknöpfe
Mit dem Urteil ersparte sich der 41-Jährige eine um 225.000 Euro höhere Strafe: In einem Strafbefehl hatte ihm das Gericht 50 Tagessätze zu 7000 Euro auferlegt. Der Ex-Fußball-Profi ging lediglich gegen die Höhe des Tagessatzes vor und erreichte, dass dieser auf 2500 Euro reduziert wurde.