Versicherungsbetrug flog auf

Luxusautos zerkratzt – Mann in Bärenkostüm festgenommen

Drei Täter täuschten in Kalifornien Bärenangriffe vor, um Geld zu kassieren – doch Ermittler entlarvten die skurrile Masche. Nun fielen die Urteile.
Nick Wolfinger
20.04.2026, 20:30
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Was für eine irre Geschichte aus den USA: Drei Betrüger wollten mit einem Bären-Kostüm richtig abkassieren – und scheiterten kläglich. Die Truppe meldete gleich mehrere angebliche Wildtier-Angriffe auf Luxus-Autos bei Versicherungen.

Ein Video sollte beweisen, dass am 28. Jänner 2024 ein Bär in einen Rolls-Royce in Lake Arrowhead in Kalifornien eingedrungen ist und dort ordentlich gewütet hat. Auch zwei Mercedes-Modelle sollen am selben Tag Opfer der angeblichen Attacke geworden sein. Der Schaden: über 120.000 Euro.

Doch schnell kamen Zweifel auf. Experten erkannten, dass die Kratzspuren und das Verhalten des "Tieres" nicht zu einem echten Bären passen. Ein Wildtier-Biologe bestätigte schließlich den Verdacht: Hinter dem vermeintlichen Raubtier steckte ein Mensch im Kostüm.

"Operation Bärenkralle"

Die Ermittler starteten daraufhin die "Operation Bärenkralle". Bei Hausdurchsuchungen wurde das Bärenkostüm sichergestellt, die Täter wurden überführt.

Die drei Betrüger Alfiya Z. (39), Ruben T. (26) und Vahe M. (32) bekannten sich im Laufe des Verfahrens des schweren Versicherungsbetrugs schuldig. Nun, im April 2026, wurde ein Urteil gefällt: 180 Tage Haft und zusätzlich zwei Jahre Bewährung.

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