Auf der Mariahilfer Straße nimmt eines der bekanntesten Immobilienprojekte Wiens wieder Fahrt auf. Wo früher das Leiner-Gebäude stand, sollen rund 200 Eigentums- und Vorsorgewohnungen entstehen.
Am Montag startete die sogenannte "Secret Sale Phase". Interessenten können damit bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart ihr Interesse an einer Wohnung im nie fertig gestellten Kaufhaus "Lamarr" bekunden, teilte der Immobiliendienstleister EHL mit. Das Gebäude war in den vergangenen Jahren als Prestigeprojekt der zusammengebrochenen Signa-Gruppe von René Benko bekannt.
Mittlerweile hat das Projekt nicht nur neue Eigentümer, sondern auch einen neuen Namen. Seit Juli firmiert das ehemalige "Lamarr" als "Grand Museum Residences". Entwickelt wird das Projekt von der Stumpf Real Estate Gruppe, die Vermarktung übernehmen EHL Wohnen und Immobilien Funk.
Stefan Zöser, Geschäftsführer von Stumpf Development, hatte bereits im Sommer laut "Krone"-Bericht von großem Interesse und hunderten Vormerkungen gesprochen. Nun beginnt mit dem "Secret Sale" die nächste Phase. Der allgemeine Verkaufsstart für die Wohnungen ist für Ende 2026 vorgesehen.
Auch auf der Baustelle gibt es einen Zeitplan: Der Rohbau samt Dachgleiche soll Mitte 2027 fertiggestellt werden. Ein Teil des Projekts wird dabei nicht nur den künftigen Bewohnern vorbehalten sein. Vertraglich mit der Stadt Wien vereinbart ist eine öffentlich zugängliche und begrünte Dachterrasse. Aus dem gescheiterten Benko-Kaufhaus soll eine der prominentesten neuen Wohnadressen auf der Wiener Mariahilfer Straße werden.