Mit einem Preis von rund 700 Euro hat Apple im März für eine echte Überraschung gesorgt. Das Macbook Neo erfüllt fast alle Anforderungen an einen perfekten Rechner für Schüler, Studenten und mobil Arbeitende. Es ist leicht, gut verarbeitet und für Apple-Verhältnisse unschlagbar günstig.
Die Nachfrage übertraf alle Erwartungen: Kurz nach der Vorstellung war die teurere Konfiguration fast ausverkauft. Auch jetzt betragen die Wartezeiten im Apple Online Store rund drei Wochen.
Wie macwelt.de unter Berufung auf Bloomberg-Journalist Tim Culpan berichtet, erwägt Apple nun, die 256-GB-Einstiegskonfiguration des Macbook Neo komplett einzustellen.
Der Erfolg hat Apple selbst überrascht. Ursprünglich wollte der Konzern aussortierte Chips des iPhone 16 verwenden und fünf bis sechs Millionen Geräte verkaufen. Mittlerweile plant Apple bis zu zehn Millionen Stück.
Eine erneute Chip-Produktion ist allerdings deutlich teurer. Der Fertiger TSMC hat bereits auf das 2-Nanometer-Verfahren umgestellt, die Kapazitäten für 3-Nanometer-Chips sind begrenzt. Zudem sind neu produzierte Chips mit voller CPU- und GPU-Kernzahl preislich höher angesiedelt.
Das Macbook Neo wäre nicht das erste Opfer: Anfang dieser Woche strich Apple bereits die Einstiegsoption des Mac Mini. Kurze Zeit später wurden auch teurere Konfigurationen des Mac Studio aus dem Angebot genommen.