Maddies Eltern streiten Erhalt von Todesnachricht ab

Kate und Gerry McCann suchen seit nunmehr zehn Jahren nach ihrer Tochter Maddie, die am 3. Mai 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal verschwand.
Kate und Gerry McCann suchen seit nunmehr zehn Jahren nach ihrer Tochter Maddie, die am 3. Mai 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal verschwand.(Bild: Reuters)
Kate und Gerry McCann streiten ab, eine Bestätigung über Maddies Tod erhalten zu haben.

"Die weit verbreitete Nachricht, dass wir einen Brief von den deutschen Behörden erhalten haben, der besagt, dass es Beweise dafür gibt, dass Madeleine tot ist, ist falsch", schreiben die McCanns auf ihrer Homepage, die sie für die Suche nach ihrer Tochter eingerichtet haben. Wie viele unbegründete Geschichten in den Medien, habe auch diese Behauptung Freunde und Familie erneut unnötig beunruhigt.

Keine Beweise

Zuvor hatte der leitende deutsche Ermittler Hans Christian Wolters gemäß britischen Medien von dem Brief erzählt. Die Beweise für den Tod des Mädchens könnten aber im Detail nicht kommuniziert werden. Weiter habe Wolters laut den Berichten festgehalten, dass Kate und Gerry McCann bisher nicht auf den Brief der Ermittlungsbehörden reagiert hätten.

"Die Staatsanwaltschaft hat sich zum Inhalt des Schreibens zu keinem Zeitpunkt geäußert und wird dies auch nicht tun", sagt Wolters nun laut "RTL Online". Im Fall der seit 13 Jahren vermissten Maddie McCann hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen Deutschen eingeleitet.

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