Wintersport

"Märchenwiese"-Sager: Damen-Coach geht auf Feller los

Ski-Star Manuel Feller sorgt für Wirbel im ÖSV. Nach seinem "Märchenwiese"-Sager ging nun Damen-Chef Christian Mitter auf den Tiroler los. 
Heute Redaktion
14.01.2021, 22:11

Das Coronavirus wirbelt den Ski-Kalender durcheinander. Die Rennen von Wengen wurden aufgrund der hohen Infektions-Zahlen im Schweizer Ort nach Kitzbühel verlegt. Nachdem im nahen Jochberg die britische Corona-Mutation auftauchte, folgte die Verlegung in den Salzburger Ski-Ort Flachau. 

Flachauer "Märchenwiese"

Für Manuel Feller ist die Hermann-Maier-Weltcuppiste allerdings kein gleichwertiger Ersatz, wie er in einer Medienrunde am Donnerstag entwaffnend ehrlich erklärte. "Mit Kitzbühel und Wengen fallen zwei super Hänge weg. Und jetzt haben wir in Flachau zwei Mal eine Märchenwiese. Und dann kommt noch zwei Mal Chamonix, noch zwei Mal Märchenwiese", meinte der Tiroler über die vermeintlich einfachen Slalom-Hänge. 

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Ein Angriff, den Damen-Cheftrainer Christian Mitter nicht so stehen lassen wollte. Schließlich war erst am Dienstag Katharina Liensberger auf der "Märchenwiese" im Flutlicht-Slalom von Flachau zum zweiten Platz gefahren, nur von Mikaela Shiffrin geschlagen worden. 

Mitter greift Feller an

"Dann muss er dort auch gewinnen", richtete der Damen-Coach dem Technik-Spezialisten, der noch immer keinen Weltcup-Erfolg eingefahren hat, in einer virtuellen Medienrunde aus. "Zagreb ist auch nicht schwierig und Adelboden bis auf fünf, sechs Tore auch nicht. Wenn man Weltcupsieger werden will, muss man überall gut fahren", ergänzte der ehemalige Herren-Coach der Norweger. 

Liensberger selbst hatte sich da zurückhaltender gezeigt, den "Märchenwiesen"-Sager "ganz anders interpretiert. Es war wirklich ein Märchen, Zweite zu werden", so die Vorarlbergerin. Nun muss Feller sein eigenes Flachau-Märchen erreichen. 

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