Magath: "Letztes Jahr war ich noch hier bei Bresnik"

Felix Magath erklärte in der Südstadt: "Letztes Jahr war ich noch hier bei Günter Bresnik."
Felix Magath erklärte in der Südstadt: "Letztes Jahr war ich noch hier bei Günter Bresnik."Bild: GEPA-pictures.com, picturedesk.com
Felix Magath kennt die Südstadt nicht erst seit der Admira – er sah auch bereits Tennis-Guru Günter Bresnik beim Trainieren zu. Plus: Warum ihm Rangnicks einstige Ziele bei Red Bull zu nieder sind.
In seiner Funktion als "Global Soccer Chef" des Admira-Hauptsponsors "Flyeralarm" stattete Felix Magath am Mittwoch der Südstadt einen Besuch ab. Dabei verriet der 66-Jährige, dass er bereits letztes Jahr hier war – allerdings nicht für ein Fußballspiel.

"Ich war bei Tennis-Trainer Günter Bresnik und habe mir dabei einen Eindruck von seiner Arbeit verschafft", erklärte Magath. Ein Treffen, das durchaus Sinn macht: Schließlich sind beide für ihre nicht gerade zimperlichen Trainingsmethoden berühmt-berüchtigt.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In Zukunft wird Magath, der in Wien nach einer Wohnung sucht, öfters vor den Toren der Bundeshauptstadt anzutreffen sein. "Ich werde öfters hier als in Würzburg (der Drittligist zählt ebenfalls zur "Flyeralarm"-Familie, Anm.) sein", verriet er. "Hier gibt es die Möglichkeit, mehr zu entwickeln."

Ein zweites "Red Bull" wird bei der Admira aber nicht entstehen. "Da fehlen hier ein paar Nullen beim Budget", weiß Magath. Aber was für Ziele hat er sich gesteckt? Vielleicht Spieler eines Tages um zweistellige Millionenbeträge verkaufen, wie es Ralf Rangnick einst bei seinem Antritt in Salzburg formulierte? "So niedere Ziele habe ich nicht", erklärte Magath schmunzelnd. "Ich war immer nur zufrieden mit Titeln – das wird sich im Alter auch nicht mehr ändern. Das Ziel Europacup mit der Admira ist nicht aus dieser Welt – aber Entwicklungen sind im Fußball nicht vorhersehbar."

Magath sieht sich beim Tabellenzehnten als "Taktgeber, Berater", der seine "Erfahrungen als Trainer, Manager und Vorstand weitergeben" will. Bei Trainer Klaus Schmidt wird er zur Halbzeitpause nicht in der Kabine vorstellig werden, wie es Rangnick machte, wenn ihm etwas nicht passte. "Nein, das ist mir hier zu beschwerlich mit meinem Alter und den ganzen Treppen runter vom VIP-Klub."

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