Maierhofer ist ein "Bulle", Ried-Kapitän beendet Kar...

Stefan Maierhofer unterschreibt bei Red Bull Salzburg für zwei Jahre. Hingegen muss Oliver Glasner nach seiner Hirnblutung seine Karriere beenden.

Heute wurde endlich bestätigt, was ohnehin jeder seit Tagen wusste. Stefan Maierhofer wechselt von den Wolverhampton Wanderers zu Red Bull Salzburg. Am Dienstag unterschrieb der 29-Jährige einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Mozartstädter - mit Option auf eine weitere Saison. Etwa eine Million Euro überweist der Mateschitz-Klub als Ablöse nach England. Mittwoch Mittag wird der Neuzugang bei einer Pressekonferenz präsentiert.

Erstes Spiel gegen Rapid?
"Für mich ist das eine tolle Herausforderung und ich komme nach Salzburg, um Titel zu gewinnen. Und ich will vor allem auch mithelfen, die internationalen Ziele der Roten Bullen zu erreichen", so Maierhofer, der am Sonntag gleich in seinem ersten Match auf Ex-Verein Rapid treffen könnte. Mit 31 Toren in 49 Bundesligaspielen avancierte er bei den Grün-Weißen zum Publikumsliebling - jetzt werden ihn eher Schmähgesänge erwarten.

Die Hütteldorfer waren für den 2,02-Meter-Mann das Sprungbrett ins Ausland, wo er allerdings nicht immer die Erwartungen erfüllen konnte. Zwar traf er gleich bei seinem ersten Spiel für Wolverhampton, dies war aber auch sein einziges Tor in neun Premier-League-Spielen. Es folgten zwei weitere Stationen (auf Leihbasis) mit Bristol und Duisburg, das er ins DFB-Pokal-Endspiel schoss. "Stefan ist genau der Spielertyp, der unserer Mannschaft noch gefehlt hat - ein absoluter Pusher, der die Mannschaft mitreißen kann und wird", weiß Salzburgs Sportchef Ernst Hochhauser.

Ärzte raten Glasner zu Karriereende
Traurige Nachrichten gibt es hingegen aus Ried. Oliver Glasner hat auf Anraten der Ärzte seine Karriere beendet. "Ich habe mir gedacht, dass es einfach nicht mehr dafür steht, für ein halbes Jahr Fußball irgendetwas zu riskieren. Das wäre meiner Familie und auch mir gegenüber sehr fahrlässig gewesen", so der Kapitän der Innviertler, für die er mehr als 500 Spiele bestritten hatte.

Grund für das Karriereende ist seine schwere Kopfverletzung. Im Spiel gegen Rapid erlitt er bei einem Zusammenstoß eine Gehirnerschütterung. Nach dem Kopfballtraining vor dem Europacup-Spiel in Kopenhagen klagte er plötzlich über Unwohlsein - im Spital wurde eine Gehirnblutung diagnostiziert und Glasner notoperiert. Zwar ist er jetzt wieder vollständig genesen, aber "ich habe jetzt abgeschlossen, und es ist der richtige Zeitpunkt", erklärte der 36-Jährige, der Ried in anderer Funktion erhalten bleiben wird.

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