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Maierhofer spricht über seine "Rückkehr" zu Rapid

Heute Redaktion
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Stefan Maierhofer
Stefan Maierhofer
Bild: picturedesk.com/APA

Von Erich Elsigan - Der "Major" ist zurück! Stefan Maierhofer verstärkt zumindest bis zum Sommer Liga-Schlusslicht Swarovski Tirol. Die glasklare Mission: Klassenerhalt.

"Die Qualität im Kader ist sicher vorhanden", sagt der ehemalige Teamstürmer im "Heute"-Gespräch. "Die zwölf Punkte, die wir haben, spiegeln nicht unsere wahre Stärke wieder." Maierhofer, der bei 126 Karriere-Treffern hält, möchte Wattens nicht nur mit Toren weiterhelfen. "Ich will Spaß am Fußball vermitteln."

Mit 37 Jahren fühlt sich der Routinier noch lange nicht reif für die Kicker-Pension. "Ich habe stets die Worte von Niko Kovac und Zoki Barisic im Ohr, die zu mir sagten: 'Major, so lange du spielen kannst, spiele. Denn das Trainergeschäft läuft dir nicht davon." Nach seiner freiwilligen Vertragsauflösung in Aarau gab es an seine Agentur Sportscon Anfragen "aus Ligen ganz oben bis ganz unten, aber auch Exotisches". Die Entscheidung fiel im Endeffekt aber rasch für Wattens.

Mit seinem neuen Klub bereitet sich der 2,02 Meter große Angreifer derzeit im spanischen Campoamor auf die heiße Liga-Phase vor. Sein Zimmerkollege: Thanos Petsos. "Natürlich haben wir viel über Rapid gesprochen", verrät Maierhofer, der wie der Deutsch-Grieche eine grün-weiße Vergangenheit hat.

Und wie es der Zufall will, steigt das Frühjahrsdebüt am 16. Februar ausgerechnet im Allianz Stadion. "Natürlich eine besondere Partie für jeden Rapid-Fan", sagt Maierhofer. Das habe aber nicht mit seiner Person zu tun. "Andy Marek wird verabschiedet, für den verstorbenen Fredi Körner wird es sicher auch was geben, das Stadion wird kochen. Wir dürfen uns von der Atmosphäre nur nicht einschüchtern lassen."

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