Auf Red Bull Salzburg wartet am Mittwoch (Heute.at tickert ab 20.30 Uhr live) das wichtigste Spiel des Jahres. Im Play-off-Rückspiel bei Malmö FF wollen die Salzburger erstmals in der Red-Bull-Ära den Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Champions-League fixieren. Nach "Inzest-" und "Hitler-Sager", Red-Bull-Verbot im Stadion und anderen Störgeräuschen liegen die Nerven im Vorfeld blank.
Auf Red Bull Salzburg wartet am Mittwoch (, Red-Bull-Verbot im Stadion und anderen Störgeräuschen liegen die Nerven im Vorfeld blank.
"Österreich hat uns nicht nur Josef F. und Adolf Hitler beschert. Da ist auch noch Red Bull Salzburg, der meist gehasste Fußballverein unserer Zeit" - mit diesen Zeilen eröffnete das schwedische "Aftonbladet" den Nervenkrieg. Red Bull Salzburg sei der "meist gehasste Fußballverein unserer Zeit" und "das Böse", hieß es weiter. Nachdem die Entgleisungen Wellen schlugen, musste sich "Aftonbladet" entschuldigen.
Nachgelegt hatte aber die Vereinsgranden von Malmö: Ihnen ist es zu verdanken, dass beim Rückspiel ein Getränkeverbot für Red Bull im Stadion herrscht. Die anwesenden rund 20.000 Malmö-Fans haben also durch ihren Druck auf den Verein das Verbot gegen die rund 1.000 erwarteten Salzburg-Anhänger durchgesetzt - die Stadionkantine verbannte die Dosen aus dem Repertoire.
Und dann wäre da noch der finanzielle Aspekt, der für Schweißperlen sorgt. 8,6 Millionen Euro schüttet die UEFA allein als Prämie für das Erreichen der Gruppenphase der Champions League aus. Für die Salzburger spielt aber auch die Wertsteigerung der Spieler eine Rolle. Und kurz vor dem Spiel gibt es auf einmal auch leisere Töne von Malmö: "Salzburg ist der Favorit", so Malmö-Trainer Aage Hareide.