Michaela H. (35) aus Wien ist Mutter von vier kleinen Kindern – und weiß oft nicht mehr, wie sie den Alltag noch schaffen soll.
Mit ihrem Mann und den Kindern lebt sie in einer 78-Quadratmeter-Wohnung an der Grenze zu Gerasdorf. Doch das Zuhause, das eigentlich ein sicherer Ort sein sollte, ist für die Familie längst zur Belastung geworden. "Wir wohnen in einer Schimmel-Wohnung", erzählt Michaela im "Heute"-Gespräch. Der Schimmel sei in der Wohnküche, im Kinderzimmer der Mädchen und auch in Teilen der Küche aufgetreten.
Besonders belastend ist die Situation, weil Michaelas zweijährige Tochter ein Problem mit ihren Bronchien hat. "Der Schimmel ist Gift für sie", klagt Michaela. Die Mutter ist selbst schwer krank. Nach der Geburt ihrer Zwillinge im November 2024 brachen bei ihr massive Hautprobleme aus.
Sie vermutet, dass Hormonschwankungen nach der Schwangerschaft eine Rolle gespielt haben könnten. Mittlerweile leide sie an mehreren Hauterkrankungen. "Wenn ich morgens aufwache, habe ich täglich 30 neue Blasen an meinen Handflächen", sagt die 35-Jährige. Die Haut spanne, jucke und "brenne wie Feuer". Blasen und Reizungen habe sie nicht nur an den Händen, sondern auch an Armen, Beinen, Rücken und Fußsohlen.
Für die junge Mutter bedeutet das einen täglichen Kampf. "Oft schmerzt es so sehr, dass ich meine Kinder nicht einmal wickeln kann", sagt Michaela. Sie fühlt sich schuldig, ihren Kleinkindern nicht den gewünschen Hautkontakt geben zu können. Doch die gelernte Apothekenhelferin schafft es nicht, ihr ganzer Körper ist wund und entzündet.
Sie nimmt täglich 14 Medikamente, seit einigen Wochen bekommt sie zusätzlich Chemotherapie-Spritzen. Durch Cortisol habe sie zudem innerhalb von drei Monaten 40 Kilo zugenommen.
Finanziell steht die Familie unter enormem Druck. Michaela ist unbefristet in Berufsunfähigkeitspension. "Ich bekomme dadurch nicht viel Geld", sagt sie gegenüber "Heute". Dennoch muss sie monatlich rund 1.000 Euro für Medikamente und Ärzte bezahlen, allein eine Spritze koste 300 Euro. Dazu kommen rund 800 Euro Miete, 200 Euro Betriebskosten, Therapien um 400 Euro für ihren autistischen Sohn und 300 Euro für den Kindergarten ihrer zwei Kinder.
Jetzt braucht Michaela H. Unterstützung mehr denn je:
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Durch die hohen Krankheitskosten und das plötzliche Begräbnis ihres Vaters hätten sich inzwischen rund 10.000 Euro Schulden angehäuft.
Um der Schimmelwohnung zu entkommen, sucht Michaela für ihre Familie eine unbefristete Genossenschaftswohnung, in die sie bald mit ihrem Mann und den vier Kindern ziehen kann. "In Wien, aber gerne auch außerhalb von Wien, zum Beispiel in Wolkersdorf. Oder in Horn, wo meine Mama herkommt", so Michaela gegenüber "Heute". Weil ihr dafür das Geld fehlt, hat die 35-Jährige einen Spendenaufruf auf GoFundMe gestartet. "Ich wünsche mir nur, dass meine Kinder gesund aufwachsen können", sagt sie.