Drei winzige Katzenbabys, die ohne Hilfe keine Chance gehabt hätten: Uschi, Carlo und Marcello verloren ihre Mutter viel zu früh. Die Kleinen waren erst wenige Tage alt, als die Katze nach einer Vergiftung starb. Jetzt kümmert sich der Tierschutzhof Pfotenhilfe um das verwaiste Trio – doch die Sorge um die drei bleibt groß.
Die drei Kätzchen wurden rechtzeitig gefunden und zur Pfotenhilfe gebracht. Dort wartete bereits die nächste Herausforderung: Die Babys mussten dringend versorgt werden, denn sie litten unter Durchfall und Katzenschnupfen. Ein Tierarzt behandelte die kleinen Vierbeiner, damit sie sich erholen und gesund aufwachsen können.
Der Fall des Trios ist kein Einzelfall: Der Tierschutzhof wird derzeit mit Katzenbabys regelrecht überhäuft. Seit dem Frühjahr wurden so viele Jungtiere mit der Flasche aufgezogen wie noch nie. Zeitweise versorgte das Team 22 Katzenbabys gleichzeitig.
Auch die kleine Kitty sorgte zuletzt für einen traurigen Fund. Das Katzenbaby wurde wenige Kilometer vom Hof entfernt am Straßenrand entdeckt. Wegen eines schweren Katzenschnupfens sind ihre Augen zerstört. "Das arme Baby, das wir Kitty genannt haben, ist leider völlig blind! Es wäre sicher überfahren worden, wenn ich es nicht durch Zufall gesehen hätte", so Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. "Wer vernachlässigt seine Tiere so lange, dass es so weit kommen kann?"
Geschäftsführerin Johanna Stadler kritisiert, dass trotz der bestehenden Kastrationspflicht für Katzen weiterhin viele Tiere ungeplant Nachwuchs bekommen. "Dieses Jahr ist leider extrem", sagt sie. Immer wieder werden Katzenmütter und Babys ausgesetzt oder landen als Fundtiere bei der Pfotenhilfe.
"Wir beherbergen derzeit auch einige Fundkatzen, die kurz vor der Geburt stehen. Sie dürfen bei uns in Ruhe und Frieden ihre Babys zur Welt bringen", erzählt Stadler.
Die Pfotenhilfe bittet um Unterstützung, um die aufwendige Versorgung der vielen Katzenbabys weiterhin stemmen zu können. Spenden sind über www.pfotenhilfe.at möglich.