ManCity darf nur kleineren Kader für CL nennen

Bild: PETER POWELL (EPA)

Manchester City darf einem Bericht des "Telegraph" zufolge wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay in der kommenden Saison nur einen kleineren Kader für die Champions League melden. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) habe dem englischen Spitzenclub einen entsprechenden Vergleich angeboten, schrieb die britische Zeitung am Mittwoch.

in der kommenden Saison nur einen kleineren Kader für die Champions League melden. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) habe dem englischen Spitzenclub einen entsprechenden Vergleich angeboten, schrieb die britische Zeitung am Mittwoch.

Wegen überhöhter Ausgaben steht ManCity im Visier der UEFA-Finanzkontrolleure. Als Strafe soll der von Investoren aus Abu Dhabi alimentierte Club weniger als die üblichen 25 Spieler in der Champions League einsetzen dürfen und zudem ein Bußgeld bezahlen, heißt es in dem Zeitungsbericht.

UEFA schweigt

Die UEFA wollte dies am Mittwoch nicht kommentieren und verwies auf die Bekanntgabe einer endgültigen Entscheidung Anfang Mai. Nach Angaben des "Telegraph" kann ManCity den Vorschlag der UEFA ablehnen, muss dann aber eine noch härtere Bestrafung fürchten. Grund für die Ermittlungen des Verbands sind die zahlreichen Millionen-Transfers des Clubs in den vergangenen Jahren, die nur durch die Zuschüsse der Vereinsbesitzer aus Abu Dhabi gedeckt werden konnten.

Auch dem aus Katar finanzierten französischen Meister Paris Saint-Germain drohen wegen ähnlicher Vergehen Sanktionen. UEFA-Präsident Michel Platini hatte allerdings in der Vorwoche erklärt, es werde keine Ausschlüsse aus europäischen Wettbewerben für die betroffenen Vereine geben.

APA/red

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