Sport

Mancuso: Bronze für verstorbenen Opa

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:04

Julia Mancuso holte beim Chaos-Super-G zum Start der Ski-WM in Schladming die Bronzemedaille. Diese widmet sie ihrem Opa, der zwei Tage vor dem Sport-Highlight des Jahres verstorben ist.

Julia Mancuso holte beim in Schladming die Bronzemedaille. Diese widmet sie ihrem Opa, der zwei Tage vor dem Sport-Highlight des Jahres verstorben ist.

Für die US-Amerikanerin war es ein besonderes Rennen und das nicht nur, weil es sich um einen WM-Super-G handelt. Wie Mancuso am Abend im ORF Studio erzählte, war es das erste Rennen nach dem Tod ihres Großvaters, der sie einst zum Skifahren gebracht hat und endete nach Schlechtwetter, vielen Verzögerungen und mit einer Bronze-Medaille für Mancuso.

"Eine Medaille zu gewinnen, ist immer schön. Heute war ein harter Tag mit vielen Emotionen. Mit einem besseren Lauf hätte ich vielleicht Gold geholt, aber ich kann zufrieden sein. Es war heute aber sehr schwer, wie man gesehen hat, wäre auch ich fast einmal gestürzt", sagte Mancuso, die in ihrer mittlerweile über dreizehnjährigen Karriere bereits fünf WM- und drei Olympia-Medaillen gewonnen hat.

Dabei war ihr Antreten in Schladming alles andere als fix. So habe sie überlegt, ob sie nach dem Schicksalsschlag überhaupt in Schladming starten soll. Doch ihr sei klar geworden, dass ihr Großvater gewollt hätte, dass sie zur Ski-WM antritt. Was sie in Schladming noch vor hat? "Ich muss versuchen, Tina zu schlagen, wenn ich Gold will", sagte die US-Läuferin.

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