Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle in der Oststeiermark hat die Polizei zahlreiche Fahrzeuge genau überprüft. Gemeinsam mit dem Prüfzug der Verkehrsabteilung des Landes wurden sowohl Lkw als auch Pkw kontrolliert.
Der Fokus lag auf der technischen Sicherheit der Fahrzeuge. Die Beamten überprüften Bremsen, Reifen, Abgasanlagen und den allgemeinen Zustand der Autos und Lastwagen.
Dabei kamen zahlreiche schwerwiegende Defekte ans Licht. Mehrere Fahrzeuge wiesen erhebliche technische Probleme auf, die ein Weiterfahren unmöglich machten.
Unter anderem stellten die Polizisten manipulierte Abgasanlagen, massiven Rost an tragenden Teilen, starken Motorölverlust sowie erheblich beschädigte Reifen fest. In mehreren Fällen bestand dadurch sogar akute Brandgefahr.
Insgesamt entdeckten die Kontrolleure 21 Mängel mit Gefahr im Verzug. Das bedeutet: Von diesen Fahrzeugen ging eine unmittelbare Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer aus. Besonders auffällig waren Fahrzeuge mit massiver Durchrostung an wichtigen Bauteilen. Solche Schäden können die Stabilität des Autos massiv beeinträchtigen.
Die Folgen der Kontrolle waren deutlich spürbar. Insgesamt wurden 59 Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Weiz erstattet. Außerdem nahm die Polizei zehn Kennzeichen direkt vor Ort ab. Die betroffenen Fahrzeuge durften ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen und mussten sofort aus dem Verkehr gezogen werden. Wie der ORF berichtete, richteten sich die Schwerpunktkontrollen gezielt auf Fahrzeuge mit möglichen technischen Mängeln - und zeigten einmal mehr, wie gefährlich schlecht gewartete Autos im Straßenverkehr sein können.