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Mann baut irres Roboter-Double in Japan

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:53

Der japanische Roboter-Techniker Hiroshi Ishiguro hat auf dem "Global Futures 2045 International Congress" in New York mit einer Roboterkonstruktion für Aufsehen gesorgt. Sie sieht seinem menschlichen Vorbild zum Verwechseln ähnlich.

Der japanische Roboter-Techniker Hiroshi Ishiguro hat auf dem "Global Futures 2045 International Congress" in New York mit einer Roboterkonstruktion für Aufsehen gesorgt. Sie sieht seinem menschlichen Vorbild zum Verwechseln ähnlich.

Der “Geminoid“, so der Name des Roboter-Gefährten, sorgte bei seiner ersten öffentlichen Präsentation für Riesen-Verwunderung. Per Fernsteuerung kontrolliert Ishiguro sein Look-alike. "Es ist bereits lange das Ziel der Forscher, menschenähnliche Roboter zu entwickeln", erklärt Ernst Buchberger, Computerwissenschaftler der Med-Uni Wien auf "pressetext".

"Ein Haushaltsroboter würde eine große Erleichterung bringen, wenn der Nutzer sich mit ihm auf sprachliche Weise verständigen kann. Als Assistent im Haushalt kann der humanoide Roboter sehr wohl sinnvoll sein. Sie jedoch als Ansprechpartner beispielsweise für alte Menschen einzusetzen, sehe ich jedoch als einen traurigen Ausblick."

Übernehmen die Roboter unsere Welt?

Leben wir bald in einer Welt, in der Menschen und Roboter a la Mr. Data aus Star Trek oder wie im Blockbuster "I Robot" mit Will Smith nebeneinander auf den Straßen unterwegs sind? "Informationstechnologien werden sukzessive immer weiter mit der Robotik verschmelzen, sodass sie den Leuten nicht mehr als solche auffallen", schildert Ishiguro seine Sichtweise der zukünftigen Entwicklung. "Wir müssen laufend neue wissenschaftliche und technologische Konzepte entwickeln."

Dass der japanische Forscher seine Prinzipien tatsächlich sehr ernst nimmt, beweist er durch gleich mehrere interessante Projekte. So hat er neben dem “Geminoid” noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Robotermodelle entwickelt. Eines davon, ein modisch gestyltes weibliches Exemplar, wurde sogar bereits eine Zeit lang als interaktive Schaufensterpuppe in der Auslage eines japanischen Geschäfts eingesetzt. “Der Roboter kam so gut an, dass die Kleidung, die er anpries, sofort ausverkauft war”, betont Ishiguro.

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