Ein junger Franzose hat sich am Mittwoch am Rande des Trainings des David-Alaba-Clubs Bayern München als guter Freund von Franck Ribery ausgegeben und es so bis in die Mannschaftskabine auf den Platz des Fußballstars geschafft. Doch der Fußball-Star kannte den Mann nicht und ließ ihn hinauswerfen.
Der Eindringling kam Ribery so nah, wie es in der Kabine nur David Alaba oder die anderen Bayern-Kollegen tun. Als der französische Nationalspieler den Unbekannten entdeckte, kam es zu einem Wortgefecht - letztlich ließ der Mittelfeldprofi den Schwindler rausschmeißen.
Die Bayern riefen die Polizei und wollen gegen den Mann nun ein Hausverbot verhängen. Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick bestätigte dies, dementierte allerdings Medienmeldungen, wonach es zu Bedrohungen gekommen sei. "Die gab es nicht - von keiner Seite", sagte er.
Dass der Mann überhaupt an den Ordnern und Sicherheitskräften an der Säbener Straße in München vorbeikam, ist überraschend. Hintergrund sei auch, dass Ribery schon mehrmals angekündigt hatte, seinen Bruder und seinen Cousin zu erwarten, hieß es.