Der Mann begann 2016, nebenberuflich eine Reparaturwerkstatt für Kraftfahrzeuge zu betreiben. Für die im Internet angebotenen Leistungen ließ er seine Kunden Vorauszahlungen leisten, die Reparaturarbeiten führte er jedoch in den meisten Fällen nicht durch. Danach war er für die betroffenen Kunden teilweise nicht mehr erreichbar.
Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, dürfte der Mann mit den Aufträgen überfordert gewesen sein und auch nicht das notwendige technische Wissen für diese Reparaturarbeiten besessen haben. Erhebungen der Kriminaldienstgruppe Polizeiinspektion Leibnitz zufolge dürfte es 28 Geschädigte mit einer Schadenssumme von mehreren Zehntausend Euro geben.
Der Verdächtige zeigte sich zu den Betrugsabsichten nicht geständig. Er gab an, private Probleme gehabt zu haben. Bereichern habe er sich nicht wollen.
Der 50-Jährige wird wegen des Verdachts des Gewerbsmäßigen Betruges der Staatanwaltschaft Graz angezeigt.