Mit einer Sturmhaube vermummt soll ein 63-jähriger Salzburger seiner Ex-Lebensgefährtin in einer Wohnung aufgelauert haben. Als die Frau dort auftauchte, soll er sie unvermittelt von hinten attackiert haben.
Laut den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft schlug der Mann seiner Ex-Partnerin mehrmals mit einem Nudelholz auf den Kopf. Danach soll er sie über eine Kellerstiege gestoßen haben.
Doch die Attacke soll damit nicht vorbei gewesen sein. Der 63-Jährige soll sich auf den Bauch der Frau gesetzt, ihren Kopf mehrfach gegen den Fliesenboden geschlagen und sie mit beiden Händen heftig gewürgt haben, es gilt die Unschuldsvermutung.
Als sich die Frau aus massiver Angst zu befreien versuchte, soll sich der Beschuldigte auf ihre Brust gekniet und sie erneut gewürgt haben. Unter wiederholten Drohungen, er werde sie umbringen, soll er zudem versucht haben, ihr einen Sack über den Kopf zu ziehen.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 63-Jährige in Tötungsabsicht gehandelt habe. Der Salzburger sitzt deshalb wegen dringenden Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Die Tat soll sich am 10. August in der Stadt Salzburg ereignet haben.