Ein kurzer Moment – und plötzlich wurde es ernst: Ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden wollte am Freitagnachmittag in Altmünster lediglich seine Notdurft verrichten – doch der spontane Stopp endete im Krankenhaus.
Gegen 15 Uhr hielt sich der junge Mann im Ortsgebiet auf und suchte am Rand einer steilen Böschung ein stilles Örtchen. Dabei verlor er plötzlich das Gleichgewicht – und stürzte sieben bis acht Meter in die Tiefe.Unten im Graben blieb der Verletzte liegen und musste von Einsatzkräften geborgen werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Altmünster wurde zur "Personenrettung im unwegsamen Gelände" alarmiert. Beim Eintreffen waren Notarzt und Sanitäter bereits mit der Erstversorgung beschäftigt.
Für die Feuerwehr begann eine schwierige Bergung: Zunächst musste dichtes Gestrüpp entfernt werden, um überhaupt zum Verletzten vorzudringen. Anschließend wurde der 20-Jährige mit einer Schleifkorbtrage gesichert und aus dem Graben transportiert.
Schließlich brachten ihn die Einsatzkräfte er zum Rettungshubschrauber – der Verletzte wurde dann ins Klinikum Wels geflogen.
Als wäre das nicht genug gewesen, kam es während der Anfahrt der Feuerwehr zu einem weiteren Zwischenfall. In unmittelbarer Nähe stürzte ein Mopedfahrer und verletzte sich ebenfalls. Die Einsatzkräfte reagierten sofort und übernahmen die Erstversorgung, bis das Rote Kreuz eintraf. Der Verletzte wurde ins Salzkammergut Klinikum gebracht.