Gefährlicher Zwischenfall am Freitagabend bei der U-Bahn-Station Donauinsel in Wien: Bei einem Raufhandel zwischen vier Personen stürzte ein 35-Jähriger ins Gleisbett. Drei Jugendliche flüchteten noch vor dem Eintreffen der Polizei.
Ein Streit auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Station Donauinsel ist am Freitag gegen 22.50 Uhr völlig eskaliert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zu einem Raufhandel zwischen insgesamt vier Personen.
Im Zuge der Auseinandersetzung dürfte ein 35-jähriger Mann, der laut Polizei augenscheinlich stark alkoholisiert war, gestürzt und ins Gleisbett vor eine U-Bahn gefallen sein. Die Polizei wurde daraufhin alarmiert.
Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, gelang es dem 35-Jährigen, selbstständig aus dem Gleisbereich zurück auf den Bahnsteig zu klettern. Dort gestaltete sich die Situation allerdings weiterhin schwierig.
Der Mann befand sich laut Polizei in einem starken Erregungszustand und verhielt sich gegenüber den einschreitenden Beamten sowie den Rettungssanitätern aggressiv. Eine medizinische Untersuchung vor Ort war deshalb nicht möglich.
Der 35-Jährige wurde schließlich vorläufig festgenommen und befand sich am Samstag noch in Polizeigewahrsam.
Von den drei weiteren Beteiligten fehlte beim Eintreffen der Polizei bereits jede Spur. Die Jugendlichen waren noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte geflüchtet.
Der 35-Jährige wurde wegen des Verdachts des Raufhandels angezeigt. Zudem erwarten ihn Anzeigen wegen Verletzung des öffentlichen Anstandes, Erregung ungebührlichen Lärms sowie aggressiven Verhaltens. Die Ermittlungen zu dem Vorfall und den weiteren Beteiligten laufen.