Diego Maradona kommt nicht aus den Schlagzeilen. Seit der WM-Endrunde in Russland machen sich seine Fans große Sorgen um den einstigen Fußball-Superstar.
Seine Auftritte bei der Endrunde waren bizarr. Auf der Tribüne lieferte er ein Theaterstück in mehreren Akten ab. Der müde Maradona döste vor sich hin. Der aufgepeitschte Maradona hing über der Brüstung, hielt ein Messi Trikot hinunter, ließ sich von Argentinien-Fans wie einen Gott anbeten und musste währenddessen von zwei Securitys vor dem Absturz bewahrt werden. Der wütende Maradona gestikulierte mit dem Stinkefinger aufs Spielfeld runter. Der erschöpfte Maradona torkelte wie von Sinnen die Treppen zum VIP-Klub rauf.
Fotos aus dem Privatjet tauchten auf, ein Päckchen mit einer weißen Substanz, mutmaßlich Koks, sorgte für Gesprächsstoff. Zuletzt schimpfte er offen gegen Argentinien-Superstar Lionel Messi, den er im Sommer noch angepriesen hatte. Was ist nur mit Maradona los?
Anwalt über Maradonas Süchte
Das verriet nun sein Anwalt im argentinischen Fernsehen: "Er kämpft weiter gegen die Süchte. Seine Probleme sind der Alkohol und die Tabletten, die er nimmt. Und wenn er über die Nationalmannschaft redet, verliert er die Kontrolle", plauderte Matias Morla aus dem Nähkästchen.
Zuletzt hatte sich auch Argentinien-Ikone Mario Kempes über Maradona geäußert, behauptet: "Immer wenn Maradona den Mund öffnet, ist es ein Problem.
Anwalt Morla:"Diego ist traurig. Ihm hat es weh getan, was Kempes gesagt hat. Er hat immer das Nationalteam unterstützt. Was er sagen wollte, war, dass man Messi nicht verrückt machen sollte, weil er kein Führungsspieler ist. Messi ist nicht schuld am aktuellen Versagen."
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(Heute Sport)