Mit Müh und Not, Ach und Krach - gerade noch hat Argentiniens Fußball-Nationalteam sein Ticket für die Fußball-WM in Südafrika gelöst. Dazu reichte ein magrerer 1:0-Sieg gegen Uruguay. Grund genug für Gaucho-Coach Diego Maradona, seine Kritiker wüst zu beschimpfen: "Ihr könnt mich mal, ihr könnt mir einen blasen!"
Fußball-Legende Maradona sind nach dem knappen Sieg gegen Uruguay wohl ganze Gesteinsmassive vom Herzen gefallen. Dabei schlug der pummelige Hitzkopf gewaltig über die Stränge. "Denjenigen, die nicht an mich geglaubt haben, sage ich - die Damen mögen das entschuldigen - ihr könnt mich mal, ihr könnt mir richtig einen blasen", sagte Maradona bei eienr Pressekonferenz nach dem Spiel in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo.
Um seine Meinung zu unterstreichen, wiederholte er die Formulierung auf die spätere Frage nach seinem angeblich angespannten Verhältnis zu Assistenztrainer Carlos Bilardo. Das 1:0 auswärts (Mario Bolatti, 85. Minute) und das gelöste WM-Ticket gäben seinem Trainingsstil recht, so Maradona.
"Ich entscheide, ob ich weitermache!"
Dass der beste Fußballer aller Zeiten nicht unbedingt auch ein Spitzentrainer sein muss, haben argentinische Fußballfans mittlerweile akzeptiert. Mehr noch: Eine Umfrage vor dem Spiel ergab, dass eine klare Mehrheit der Fans ihr Team unter einem anderen Trainer nach Südafrika schicken will. Doch Maradona stellte umgehend klar: "Ich entscheide, ob ich weitermache! Ich laufe aber nicht weg, das sollte allen klar sein."