Was tun bei Schmerzen? Wie schnell das Rennen angehen? Was denken? Marathonlaufen kann zum Kampf im Kopf werden - das muss aber nicht sein. Drei Tage vor dem Vienna City Marathon (So, 9 Uhr) gibt Top-Sportpsychologe Günter Amesberger in Heute fünf Tipps, wie Sie am Tag X Ihre Topleistung abrufen.
Gliedern Sie die Laufstrecke:
Nicht an die 42 km denken, sondern kleine Ziele stecken - bis zur nächsten Sehenswürdigkeit zum Beispiel. Haben Sie das geschafft, dann mit Worten belohnen.
Vorsicht vor Freund und Fan:
Akzeptieren Sie, wenn Ihr Laufpartner einen besseren Tag hat. Lassen Sie sich von den Fans nicht übermotivieren. Das sind die Hauptgründe für Aufgaben.
Lassen Sie den Schmerz zu:
Gelassen bleiben, wenn Schmerzen auftreten. Wenn Sie sich aufregen, nehmen Sie eine Abwehrhaltung ein und verspannen. Besser: Laufbewegung variieren. Der Schmerz hält nicht ewig an.
An Gott und die Welt denken:
Ablenkung hilft den meisten! Denken Sie nicht nur ans Laufen.
Der Rhythmus lautet 1-2-3:
Um ins Rennen zu finden, ist neben dem richtig gewählten Tempo der Rhythmus entscheidend. 1-2-3 ist der richtige Takt - so wie beim Walzer. Nicht 1-2, das ist zu streng. Sagen Sie sich das leise vor. Es wird Ihnen helfen.
Martin Huber