ÖFB-Teamkapitän und Basel-Legionär Marc Janko versteht nach seiner Rote Karte beim 4:0 gegen Grasshoppers Zürich am Sonntag die Welt nicht mehr. Diese zieht eine Sperre von zwei Spielen nach sich. Der Stürmer ärgert sich vor allem über eine zwiespältige Aussage des Schweizer Schiedsrichterchefs Cyril Zimmermann.
Janko wurde beim Ligaspiel in der 31. Minute ausgeschlossen. Er grätschte Gegenspieler Moritz Bauer ohne Chance auf den Ball von hinten um. Ohne Zweifel ein harter Einstieg, doch über die Berechtigung eines Ausschlusses scheiden sich die Geister.
Janko war "enttäuscht und traurig" über den Ausschluss, wie er in einem Tweet schrieb, auch wenn ihm aufgrund des Kantersieges "15 gute Gründe" einfallen würden, um glücklich zu sein. Die Expertenmeinung des Schweizer Schiedsrichterbosses verärgert Janko allerdings gewaltig.
Schiri-Boss widerspricht sich
"Das Foul als solches ist nicht so schlimm. Aber es ist ein gerechtfertigter Platzverweis, vor allem aus zwei Gründen: Das Tempo von Janko ist unglaublich hoch und es bestand eine erhebliche Verletzungsgefahr. Janko geht nicht auf den Ball, das Knie von Moritz Bauer ist gefährdet für eine Verletzung", sagte Zimmermann. Allerdings würde Janko entlasten, dass er "Nocken und nicht Stollen trug", sah der Schiedsrichterboss ein.
Janko versteht die Welt nicht mehr und kritisiert Zimmermann: "Foul an sich war nicht so schlimm dennoch war rot richtig" ....häää...!?!!?", schrieb Janko in einem Tweet und fügte den Hashtag #wennmanliebergarnichtssagt hinzu.
Schiriboss d Schweiz: ?? "Foul an sich war nicht so schlimm dennoch war rot richtig" ....häää...!?!!? ??
— Marc Janko (@JankoMarc)