"Dass ich wieder hier sitze, bedeutet, dass die vergangene Saison nicht so schlecht war." Zuversichtlich gab sich Marcel Hirscher am Freitag beim Forum Alpinum in Sölden, bei dem traditionell die aktuellen Weltcup-Gesamtsieger geladen sind. Zwei Tage vor dem großen Heimrennen - Im Heute.at-Live-Ticker - am Nationalfeiertag behauptete der Salzburger selbstbewusst: "Ich bin mehr als bereit."
"Dass ich wieder hier sitze, bedeutet, dass die vergangene Saison nicht so schlecht war." Zuversichtlich gab sich Marcel Hirscher am Freitag beim Forum Alpinum in Sölden, bei dem traditionell die aktuellen Weltcup-Gesamtsieger geladen sind. Zwei Tage vor dem großen Heimrennen am Nationalfeiertag behauptete der Salzburger selbstbewusst: "Ich bin mehr als bereit."
Hirscher hatte unmittelbar nach dem dritten Gewinn der großen Kristallkugel in Folge ("Der beste Tag des ganzen Winters") vergangenes Frühjahr intensiv getestet und sich damit auch einen entspannten Sommer erkauft. Dazu kam der erste Ski-Urlaub seines Lebens, Helikoptern bei Mike Wiegele in Kanada (Hirscher: "Ich habe noch nie so etwas Cooles und Atemberaubendes gemacht"). Dazu ein Malediven-Urlaub, bei dem er mit Haien schwamm und die vielen speziellen Trainings-Methoden wie Motocross, Trial und Speedway oder Kajak fahren. "Je mehr verschiedene Dinge ich mache, desto mehr Spaß habe ich."
Hirscher hat aber rauch seine Batterien wieder aufgeladen. "Denn Nichtstun, die Beine hoch legen und gute Filme schauen, ist ja eigentlich meine Lieblingsbeschäftigung", outete sich der Trainings-Fanatiker. Nach vielen Wochen des intensiven Übens sei es jetzt aber an der Zeit, in den "Rennmodus" zu schalten.
Ligety und Pinturault schärfste Konkurrenten
Hirscher kann als erster männlicher Skirennfahrer vier Gesamt-Weltcups in Folge gewinnen. "Die Chance ist da. Nicht mehr und nicht weniger", hielt sich der 25-Jährige aber bedeckt. Auch Hirscher selbst ist überzeugt, dass der Amerikaner Ted Ligety und der Franzose Alexis Pinturault seine Haupt-Konkurrenten sind. "Ausspioniert" hatte man sich gegenseitig über die sozialen Netzwerke. "Und da habe ich gesehen, dass Ted alles trainiert. Er will es wirklich wissen."
Den bedauert Hirscher ausdrücklich. "Das ist eine richtig schwere Verletzung. Aksel ist nicht nur ein großer Skifahrer, sondern auch ein großartiger Mensch. Wenn er weg ist, hinterlässt das ein Riesenloch, speziell im Speed. Hoffentlich erholt er sich gut und schnell. Ich hoffe wirklich, er schafft es tatsächlich bis zur WM."