Sport

Marcel Hirscher rätselt: "Es rauchen die Köpfe!"

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:20

Am 25. Oktober startet die neue Weltcup-Saison mit dem traditionellen Auftakt-Riesentorlauf auf dem Rettenbach-Ferner in Sölden. Vor einem Jahr dominierte der Salzburger die Konkurrenz, nahm den Verfolgern beinahe 1,6 Sekunden ab. Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief bislang durchwachsen. "Ich brauch die 20 Tage bis Sölden. Es dürften nicht weniger sein."

Am 25. Oktober startet die neue Weltcup-Saison mit dem traditionellen Auftakt-Riesentorlauf auf dem Rettenbach-Ferner in Sölden. Vor einem Jahr dominierte der Salzburger die Konkurrenz, nahm den Verfolgern beinahe 1,6 Sekunden ab. Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief bislang durchwachsen. "Ich brauch die 20 Tage bis Sölden. Es dürften nicht weniger sein."

Der 26-Jährige verzichtete in der Saisonvorbereitung erstmals war zuletzt Matthias Mayer zuletzt das Maß aller Dinge im ÖSV. "Woran es lag, frage ich mich auch. Ich will nicht von einer Formkrise sprechen, aber es rauchen zumindest die Köpfe."

Das Kopfzerbrechen ist dem Salzburger deutlich anzumerken: "Man hört das nicht oft von mir, aber man merkt, dass ich noch nicht viel getan habe." Noch sah Hirscher den "mutigen" Schritt, eine derart lange Schneepause einzulegen, nicht als gescheitert. "Ob es richtig war, wird sich herausstellen." In Sölden nicht um den Sieg mitfahren zu können, würde den 26-Jährigen nicht verwundern: "Ich war aber um diese Jahreszeit noch nie gut in Form. Aber es kann sich alles schnell ändern."

"Gesamtweltcup nicht planbar"

Am Dienstag trainierte der vierfache Gesamtweltcup-Sieger bereits wieder auf dem Mölltaler Gletscher. Hirscher will in den entscheidenden Tagen noch einmal aufholen. "Wenn da alles passt, hätte man sich vorher alles sparen können." Auch deshalb bleibt der Salzburger zuversichtlich, lässt sich vom großen Ziel der fünften großen Kristallkugel in Folge nicht verrückt machen. "So etwas Übergeordnetes wie den Gesamtweltcup kann man nicht planen." 

Noch vor dem Beginn der Saison wollte Hirscher keine Prognosen in Richtung fünftem Weltcup-Sieg machen: "Ein, zwei Ausfälle und alles ist gegessen." 

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