Nach dem 1:1 im Testspiel gegen Finnland regierten bei Teamchef Marcel Koller gemischte Gefühle. Zum einen ist der Schweizer mit dem Lehrgang insgesamt zufrieden, das Ergebnis gegen die Skandinavier bereite ihm dann doch ein wenig Kopfzerbrechen. Eine Systemfrage lässt Koller aber nicht aufkommen.
Nach dem gemischte Gefühle. Zum einen ist der Schweizer mit dem Lehrgang insgesamt zufrieden, das Ergebnis gegen die Skandinavier bereite ihm dann doch ein wenig Kopfzerbrechen. Eine Systemfrage lässt Koller aber nicht aufkommen.
"Ich sehe den Lehrgang insgesamt sehr positiv. Wir haben ein neues System mit dazu genommen. Wir sind ein bisschen weiter, bis das zu 100% klappt, braucht es Zeit. Wir hatten leider auch Probleme mit Verletzungen und Krankheit. Das war auch problematisch. Wir haben mit dem gearbeitet, was uns zur Verfügung gestanden hat. Wir müssen auch auf die Sperren gegen Irland reagieren", analysierte Koller die letzten Tage.
An der System-Alternative will Koller festhalten: "Gegen Finnland hat man gesehen, dass nicht nur Österreich Fußball spielen kann. Auch die sogenannten "Kleinen" können was. Es war auch ein bisschen ein Problem, das System genau umzusetzen, da kann es passieren, dass man dann den ein oder anderen Schritt zu spät kommt. Wir wollten gerne gewinnen, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Mit dem alten System in der zweiten Hälfte hat es dann besser geklappt"
"Aus meiner Sicht ist das System optimal, es geht aber immer darum, wie man das umsetzt. Es hätte ja auch in Frankreich gegen Island gut laufen können, wenn man bedenkt welche Chancen wir hatten. Unsere Leistung ist nicht so schlecht, wie das nackte Ergebnis, aber es ist auch klar, dass wir zu wenige Tore machen", so Koller weiter.