Mit Teamchef Marcel Koller beginnt für Österreichs Fußball eine neue Ära - auch für die Spieler. Sie starten bei Null. Alte Verdienste (wenn es sie gab) zählen nicht mehr. Heute wollte wissen: Welche Spielertypen haben beim Schweizer in Zukunft gute Karten, was geht bei ihm gar nicht? Ausländische Kollegen gaben die Antwort.
Alte Verdienste (wenn es sie gab) zählen nicht mehr. Heute wollte wissen: Welche Spielertypen haben beim Schweizer in Zukunft gute Karten, was geht bei ihm gar nicht? Ausländische Kollegen gaben die Antwort.
;"Koller pflegt einen kurzen Draht zur Mannschaft und legt viel Wert auf Disziplin", sagt WAZ-Journalist Michael Eckardt aus Bochum. Nachsatz: "Marko Arnautovic und er werden sicher keine guten Freunde." Interessant: Koller stellt sich immer hinter seine Spieler, erwartet das aber auch umgekehrt. Kritik an ihm in der Öffentlichkeit ist tabu. Bei Bochum musste Kapitän und Publikumsliebling Thomas Stebel einst gehen. Dennoch legt Koller Wert auf eigenständige Spieler.
Mit den Grasshoppers Zürich wurde Koller Meister. Thomas Schifferle vom Tagesanzeiger erinnert sich: "Koller stand nicht für Glamour, sondern für harte Arbeit. Er ist ein guter Taktiker und sucht sich immer ein, zwei Spieler seines Vetrauens. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, wird es schwer haben."