Sport

Marcel Sabitzers unglaubliche Torstatistik

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:11

Marcel Sabitzer brachte das ÖFB-Team am Freitag gegen Island und am Dienstag gegen Tschechien jeweils mit 1:0 in Führung, erzielte dabei seine ersten beiden Treffer im Teamdress. Beide Spiele verlor die Elf von Teamchef Marcel Koller nicht. Blickt man auf die Torstatistik des Neo-Salzburgers, so verwundert das gar nicht.

Marcel Sabitzer brachte das ÖFB-Team am jeweils mit 1:0 in Führung, erzielte dabei seine ersten beiden Treffer im Teamdress. Beide Spiele verlor die Elf von Teamchef Marcel Koller nicht. Blickt man auf die Torstatistik des Neo-Salzburgers, so verwundert das gar nicht. 

Denn Teams von Marcel Sabitzer verlieren bei einem Treffer des schnellen Angreifers nicht. Weder die Admira, noch Rapid. Und jetzt auch das Nationalteam. Bei zwei Europa League-Toren für die Grün-Weißen gab es einen Sieg und ein Unentschieden, in der Bundesliga gewann der 20-Jährige acht von zehn Partien, in denen er getroffen hat. Die verbleibenden zwei Matches gingen remis aus. Sabitzer wartet dabei aber noch auf einen Doppelpack. In keinem Bewerb traf der neue "Bulle" öfter als einmal. 

Ob Sabitzer seine Tore auf dem Flügel oder wie zuletzt als Solo-Spitze erzielt, spielt für den 20-Jährigen keine Rolle. "Im Grunde genommen ist es egal, welche Position ich spiele", so Sabitzer nach dem Länderspiel gegen Tschechien. Die matte Vorstellung des Teams war zwar nicht erfreulich, für die Solospitze von Olmütz zählt aber das Positive: "Es war nicht alles schlecht. Wir wollten nur auf das Ergebnis schauen, und wir freuen uns über den Sieg." 

Baumgartlinger bejubelt Premieren-Tor

Nicht nur, weil er Österreich zum Sieg geschossen hat, sondern auch, weil er nach schwerer Verletzung den Weg zurück ins Team gefunden hat, freute sich Julian Baumgartlinger ganz besonders über seinen gestrigen Treffer, einen sehenswerten Weitschuss aus 18 Metern - sein erstes Tor im Teamdress. "Ich glaube, das war ein ganz guter Zeitpunkt für diesen Treffer. Ich habe lange dafür gearbeitet, dass sich dieser Termin noch für mich ausgeht", strahlte der Mainz-Legionär. 

Kollers Plan B

Teamchef Marcel Kolelr wollte rotieren, ein neues Spielsystem ausprobieren, um einen Notfallplan in der Hinterhand zu haben. Nach dem Test in Olmütz ist klar: Das Ergebnis passte, die Spielweise kaum. Das neue System war ein 4-1-4-1 ohne Offensivpressing und mit einer Kreativabteilung, die kaum ins Spiel fand. Das Team blieb aber erstmals seint 2006/07 in fünf aufeinanderfolgenden Spielen ungeschlagen. "Am Ende geht unser Sieg in Ordnung. Mir sind solche Siege lieber, als in Schönheit zu sterben", so Sebastian Prödl nach dem Spiel. 

"Wir haben es in der ersten Halbzeit mit einem defensiveren Pressing versucht, das uns flexibler machen sollte. Leider ist das nicht so gut gelungen", so der Innenverteidiger weiter. Das Risiko des Offensivpressings sind lange Bälle des Gegners, die die Abwehr aushebeln können - wie bei der . Marko Arnautovic sieht die österreichische Zukunft weiter im Druck aufbauen: "Als wir uns zurückgezogen haben, haben die Tschechen begonnen zu spielen. Als wir vorne draufgegangen sind, haben die plötzlich nicht mehr gewusst, wohin."

Solche Testspiele sind gerade dazu da, um etwas auszuprobieren. Marcel Kolelr wird seine Lehren aus dem Spiel gezogen haben und wissen, dass für eine positive bessere Leistungen als gegen Tschechien erforderlich sind. 

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