Die frühere Formel-1-Testpilotin Maria de Villota ist tot in ihrem Hotelzimmer in Sevilla aufgefunden worden. Über die Todesumstände ist bisher nichts bekannt.
ist tot in ihrem Hotelzimmer in Sevilla aufgefunden worden. Über die Todesumstände ist bisher nichts bekannt.
"Maria ist von uns gegangen. Sie ist jetzt bei den Engeln im Himmel", schrieb die Familie der spanischen Rennfahrerin auf ihrer offiziellen Facebook-Seite und bestätigte damit Meldungen in spanischen Medien.
Demnach wurde de Villota tot in ihrem Hotelzimmer in Sevilla aufgefunden. Zu den genauen Umständen ihres Todes wurde zunächst nichts bekannt. "Wir gehen davon aus, dass es ein natürlicher Tod war, aber wir können nichts bestätigen", so ein Polizeisprecher.
Schädelbruch - auf einem Auge blind
Es war ihr erster Einsatz als Testfahrerin für den Rennstall. Sie war auf dem Weg in die Box mit dem Rennwagen in die Laderampe eines Teamlasters gekracht und zog sich einen Schädelbruch zu. Seitdem zeigte sie sich immer wieder mit Augenklappe in der Öffentlichkeit.
Die bestürzt auf die Todesnachricht. Viele Piloten erklärten ihre Anteilnahme via Twitter (siehe rechts).
Die Tochter des früheren Formel-1-Piloten Emilio de Villota hatte ihre Karriere im Formelsport im Alter von 20 Jahren begonnen. Sie fuhr in zahlreichen Serien und wurde vor knapp zwei Jahren von Marussia als Ersatzfahrerin verpflichtet. "Das wird mir dabei helfen, meinem Ziel näher zu kommen, in der Formel 1 zu fahren", sagte sie damals. Dazu wird es wohl niemals kommen.
"Meine Narben trage ich mit Stolz"
In einem ein Jahr nach ihrem Horror-Unfall hatte de Villota gesagt, sie habe für das gekämpft, was sie geliebt habe, die Welt der Motoren: "Würde ich wiedergeboren, würde sich meine Geschichte genauso wieder ereignen", sagte die 33-jährige Spanierin. Ihre Narben trage sie mit Stolz.