Maria Scharapowa setzte sich am Samstag im Finale der French Open gegen die Rumänin Simona Halep durch. Die Russin gewann das Marathonmatch nach mehr als drei Stunden mit 6:4, 6:7 (5), 6:4.
Halep, die erstmals in einem Finale eines Grand-Slam-Turniers stand, zeigte keine Ehrfurcht vor der Favoritin und hielt von Beginn an mit starkem Grundlinienspiel dagegen. Dennoch musste sie sich im ersten Satz geschlagen geben. Besser lief es im zweiten Durchgang, den Halep im Tiebreak für sich entschied.
Der entscheidende dritte Satz wurde zu einer Nerven- und Konditionsprobe. Scharapowa hatte erneut mit ihrem Aufschlagspiel zu kämpfen. Beim Stand von 4:3 für die Russin spielte sich Halep deshalb eine Rebreak-Möglichkeit heraus - Scharapowa "schenkte" ihr mit einem Doppelfehler den Punkt.
Doch dieser Fauxpas stachelte die Favortin richtig auf. Im Gegenzug schaffte es Scharapowa erneut Halep zu breaken und spielte dann bei eigenem Aufschlag den zweiten Erfolg in Roland Garros nach 2012 souverän nach Hause. "Das war das härteste Finale, das ich je gespielt habe", keuchte die 27-Jährige nach dem 3:03 Stunden dauernden Tenniskampf auf hohem Niveau. Es war der insgesamt fünfte Triumph von Scharapowa bei einem Grand-Slam-Turnier.
Am Sonntag folgt noch das Finale der Herren .