Marino Vanhoenacker siegt beim Ironman Austria

Bild: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Bei der 18. Auflage des Ironman Austria in Klagenfurt sicherte sich Marino Vanhoenacker am Sonntag den Sieg. Der Belgier kam nach 3,8 km Schwimmen, 180 km auf dem Rad und einem Marathon mit 42,2 km in 7:48,48 Stunden ins Ziel. Für den 38-Jährigen, der zwischen 2006 und 2011 sechs Siege in Folge gefeiert hatte, war es der siebente Triumph in Klagenfurt. Bei den Damen siegte Eva Wutti. Beide liefen Jahresweltbestleistung.

Bei der 18. Auflage des Ironman Austria in Klagenfurt sicherte sich Marino Vanhoenacker am Sonntag den Sieg. Der Belgier kam nach 3,8 km Schwimmen, 180 km auf dem Rad und einem Marathon mit 42,2 km in 7:48,48 Stunden ins Ziel. Für den 38-Jährigen, der zwischen 2006 und 2011 sechs Siege in Folge gefeiert hatte, war es der siebente Triumph in Klagenfurt. Bei den Damen siegte Eva Wutti. Beide liefen Jahresweltbestleistung.

Auf der Radstrecke setzte sich der belgische Klagenfurt-Spezialist vom restlichen Feld ab. Auf der Marathonstrecke legte Vanhoenacker noch einen Zahn zu und konnte einen Vorsprung von knapp 20 Minuten herausholen. Auf den letzten Kilometern teilte sich der Belgier die Kräfte ein und lief locker ins Ziel. Am Ende verwies der Belgier die Konkurrenz in seinem "Wohnzimmer" um 20 Minuten auf die Plätze. "Obwohl ich einen großen Vorsprung hatte, ist es immer hart für den Körper", gestand Vanhoenacker, der sich nach dem Zieleinlauf Ruhe gönnte. 

Um den zweiten Platz entwickelte sich ein Kampf zwischen dem besten Österreicher Michael Weiss und dem Spanier Ivan Rana. Der spanische Vorjahressieger überholte Weiss auf der Laufstrecke, doch der Österreicher schlug zurück, ließ Rana auf den letzten Kilometern stehen und lief als Zweiter ins Ziel. Sein Rückstand auf den Sieger betrug über 18 Minuten. "Mental habe ich heute schon den dritten Platz im Kopf gehabt", strahlte der erschöpfte Österreicher im Ziel.

Rot-weiß-roter Damen-Doppelsieg

Bei den Damen entschied die erst 26-Jährige Eva Wutti ihren bereits zweiten Ironman mit der drittschnellsten je in Klagenfurt erzielten Zeit für sich. Mit 8:45,37 gewann Wutti nach einer herausragenden Laufleistung vor ihrer Landsfrau Lisa Hütthaler, die im Ziel gut 17 Minuten Rückstand hatte. Hütthaler hielt trotz einer nicht optimalen Laufleistung die US-Amerikanerin Sarah Piampiano auf Distanz. die beiden rot-weiß-roten Triathletinnen fixierten den ersten österreichischen Damen-Doppelsieg in Klagenfurt.

"Die Entscheidung ist beim zweiten Wechsel gefallen. Da ist die Eva so schnell angegangen. Da konnte ich nicht mit. Sie ist die verdiente Siegerin", freute sich Lisa Hütthaler über ihren zweiten Platz nach langer Verletzungspause. "Mir fehlen einige Monta im Training, das habe ich gemerkt." 

Kombinierer-Staffel kämpft sich ins Ziel

Die Nordischen Kombinierer stellten für den Ironman Austria in Klagenfurt eine Staffel. Lukas Klapfer übernahm die 3,8 km-Schwimmstrecke, Harald Lemmerer und Willi Denifl radelten jeweils 90 km. Auf der Laufstrecke stellten die Trainer Eugen Freund und Jochen Strobl ihre Fitness unter Beweis und teilten sich die 42,2 km auf. Die ÖSV-Staffel kam mit einer Zeit von 8:53,38 Stunden ins Ziel.

Ergebnis - Herren:

1. Marino Vanhoenacker (BEL) 7:48,48

2. Michael Weiss (AUT) 8:06,59

3. Ivan Rana (ESP) 8:08,25

4. David Plese (BHR) 8:17,54

5. Massimo Cigana (ITA) 8:25,20

6. Miguel Angel Fidalga (ESP) 8:26,41

7. Matic Modic (SLO) 8:37,12

8. Dejan Patrcevic (CRO) 8:39,38

9. Christian Birngruber (AUT) 8:49,06

10. David Jilek (SVK) 9:13,04

Ergebnis - Frauen

1. Eva Wutti (AUT) 8:45,37

2. Lisa Hütthaler (AUT) 9:02,46

3. Sarah Piampiano (USA) 9:03,10

4. Elisabeth Gruber (AUT) 9:20,04

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