Schon einige Tage lang gibt es vor allem in sozialen Netzwerken Schlagzeilen rund um den ÖFB-Rekordtorschützen. Nachdem der Kanal "Thug Life Austria" ein kurioses Video gepostet hatte. Auf diesem war der rot-weiß-rote Star-Fußballer beim Anbringen von Plakaten an einer Hauswand zu sehen gewesen – ganz im Stile eines Politikers, im Stile eines Wahlkampfs.
Will Arnautovic, der sich gerade mit Roter Stern Belgrad den serbischen Meistertitel gesichert hat, etwa auf das politische Parkett begeben? Wohl kaum, auch wenn das in den Kommentaren unter den Videos viele Fans gutheißen würden.
Am Mittwochabend kam dann die Auflösung ans Licht. Die postete Arnautovic auch gleich selbst auf seinem Instagram-Kanal. "Mein offizielles Statement", schrieb der rot-weiß-rote Star-Stürmer zu einem kurzen Clip, der ebenso im Stile einer Wahlkampfrede gehalten ist. "Servus, Österreich. Ich möchte es euch hiermit offiziell sagen. Ja, die Gerüchte stimmen", leitete der Roter-Stern-Legionär ein.
Und führte dann weiter aus: "Ich habe es ja schon bei der WM-Qualifikation angesprochen, jetzt gehen wir es gemeinsam an." Und schloss dann den kurzen Videoclip: "Marko for President – für mehr Feiertage." Damit bezog sich der 37-Jährige in dem launigen Clip auf seine in der Euphorie live im TV geäußerte Forderung in Richtung des österreichischen Präsidenten Alexander van der Bellen, den Tag der geschafften WM-Qualifikation zu einem Feiertag zu machen.
Was sich hinter diesem ungewöhnlichen Video verbirgt, wird klar, wenn man auf die aufgestellte Sponsorenwand im Hintergrund blickt. Da ist nämlich das Logo eines südkoreanischen Autobauers zu sehen – also ein Werbe-Coup mit Arnautovic. Nachdem der Star-Stürmer zuletzt bereits einen Werbedeal mit einer österreichischen Brauerei an Land gezogen hatte.