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Marko: "Red Bull wäre fast bei Honda gelandet!"

Wie Red Bull-Motorsportchef Hemlut Marko verriet, wäre der österreichische Rennstall fast bei Honda gelandet, doch auch mit Renault hapert es.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:49

Im Vorfeld des Grand Prix von China hat sich Red Bull-Motorsport-Chef Helmut Marko zu Wort gemeldet. Gegenüber "Motorsport-Total" erklärte der 73-Jährige, dass seinem Team an die 40-50 PS fehlen würden. Zudem erzählte der Grazer, dass der österreichische Rennstall fast bei Motorenlieferant Honda gelandet wäre.

Ein Motoren-Deal mit Honda scheiterte letztendlich nur am Veto von Ron Dennis, der auf die Exklusiv-Vereinbarung mit den Japanern bestand. "Ich bin Ron Dennis richtig dankbar, dass er mit seinem Veto unsere Honda-Ambitionen gekillt hat. Sonst würden wir jetzt eventuell Honda-Motoren haben", schilderte Marko.

Auch Renault macht Probleme

Nach der holprigen ersten Saison hätte der Red Bull-Boss mit stärkeren McLarens gerechnet: "Dass Honda so daneben greift, ist überraschend. Hätte ich nie geglaubt." Aber auch mit dem aktuellen Motorenpartner Renault ist Marko nicht restlos glücklich.

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"Leider sind wir in all diesen Bereichen in der Hackordnung derzeit Nummer drei. Das macht es schwierig. Das Mercedes-Paket ist einfach in allen Bereichen überlegen. Nur in der Topleistung ist Ferrari schon nahe dran. Aber im Qualifying-Modus hauen sie immer noch fünf Zehntel drauf", so Marko weiter.

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Hoffen auf Barcelona-Update

Auf eine Leistungssteigerung der Red Bulls müsste man laut Marko noch bis zum fünften Rennen in Barcelona warten: "Wir hoffen, dass wir mit dem Barcelona-Update zumindest ein bisschen mehr Motorleistung freigeben können. Da ist Renault bisher sehr konservativ, um keine Zuverlässigkeitsrisiken einzugehen." (pip)

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