"Situation immer kritischer"

Marko spricht Klartext zur Zukunft von Verstappen

Helmut Marko bestätigt den Wechsel von Verstappens Renningenieur zu McLaren und warnt zugleich vor einer immer kritischeren Situation bei Red Bull.
Sport Heute
10.04.2026, 08:29
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Die Gerüchte gab es schon länger, jetzt herrscht Klarheit. In der Formel 1 sorgt der nächste Personal-Hammer für Unruhe – und trifft ausgerechnet Weltmeister Max Verstappen.

Schon Ende 2025 kursierten Spekulationen über einen Abgang von Gianpiero Lambiase. Nun ist der Wechsel des langjährigen Verstappen-Ingenieurs zu McLaren offiziell bestätigt. Ex-Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko sagte im Gespräch mit der "Krone": "Ich wusste schon länger, dass ,GP‘ zu McLaren wechseln wird."

Lambiase steht bei Red Bull eigentlich noch bis Ende 2027 unter Vertrag. Marko erklärte dazu: "Er ist ein bedeutender Mitarbeiter, hat natürlich eine Sperrfrist – er könnte ja Geheimnisse oder Detailwissen mitnehmen." Mehr als ein Jahrzehnt lang bildeten Verstappen und der Brite ein eingespieltes Duo. Zuletzt war der 45-Jährige nicht nur die Stimme am Funk, sondern auch Head of Racing.

Bei McLaren soll Lambiase vor allem finanziell profitieren. Welche Rolle er konkret übernimmt, ist noch offen. In der Gerüchteküche heißt es, dass er Teamchef Andrea Stella an der Strecke unterstützen könnte. Für Verstappen kommt der Abgang zur Unzeit. Unter dem neuen Reglement läuft es sportlich ohnehin nicht rund. In der Fahrerwertung befindet er sich nur auf dem neunten Platz.  "Für Max wird die Situation jetzt immer kritischer – das Wichtigste für seinen Verbleib ist, dass er bald wieder gewinnen kann."

"Ich freue mich sehr"

Marko betrifft die aktuelle Lage nicht mehr direkt. Nach internen Machtkämpfen beendete der 82-Jährige mit Saisonende seine Tätigkeit und zog sich zurück. Am Donnerstag meldete sich der Grazer in Wien wieder öffentlich zu Wort – bei einem Termin, bei dem auch "Heute" vor Ort war.

Dabei präsentierte er seine neue Rolle. Marko wird künftig als Botschafter des Red Bull Rings in Spielberg auftreten. Damit bleibt er der Formel 1 zumindest rund um das Österreich-Gastspiel erhalten. Der Grand Prix steigt heuer am 28. Juni.

"Ich freue mich sehr", sagte Marko knapp zu seiner neuen Aufgabe. Deutlichere Worte findet er traditionell ohnehin lieber zum Geschehen auf der Strecke. Seine Stimme fehlt im Fahrerlager spürbar – umso größer ist die Vorfreude auf das Heimrennen in Spielberg.

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