Bei Red Bull Racing kehrt keine Ruhe ein. Nach dem schwachen Start in die Saison stehen erste personelle Konsequenzen im Raum. Nun gerät sogar Technik-Boss Pierre Wache unter Druck.
Wie "GPblog" berichtet, muss der Technische Direktor "langsam um seinen Job fürchten". Intern soll es Unstimmigkeiten über seine Arbeitsweise geben, insbesondere die eingeschlagene Richtung steht offenbar in der Kritik. Laut Bericht könnte bald der Punkt erreicht sein, an dem Red Bull "keine andere Wahl bleibt", als personelle Konsequenzen zu ziehen.
Für zusätzlichen Wirbel sorgt auch der Abgang von Mechaniker Ole Schack. Der langjährige Vertraute von Max Verstappen will das Team nach mehr als 20 Jahren verlassen.
Bereits vor Saisonbeginn hatte der überraschende Rücktritt von Chefdesigner Craig Skinner für Aufsehen gesorgt. Auch hier könnten Differenzen über die künftige Ausrichtung eine Rolle gespielt haben.
Sportlich läuft es ebenfalls alles andere als rund: Nach drei Rennen liegt Red Bull mit nur 16 Punkten auf Rang acht der Konstrukteurswertung – hinter Haas und gleichauf mit Alpine. Mercedes, Ferrari und McLaren sind derzeit außer Reichweite.