Fans zittern um Superstar

Nächster Red-Bull-Vertrauter schmeißt bei Red Bull hin

Der Red-Bull-Umbruch geht weiter. Nun steht auch ein langjähriger Wegbegleiter von Max Verstappen vor dem Abschied: Top-Mechaniker Ole Schack.
Sport Heute
06.04.2026, 10:03
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Superstar Max Verstappen spekuliert angesichts der neuen, umstrittenen Motorenregeln offen mit dem Formel-1-Rücktritt. Indes gehen bei seinem Rennstall Red Bull Racing die Personalrochaden munter weiter.

Top-Mechaniker Ole Schack will das Team verlassen. Laut "PlanetF1" laufen derzeit Gespräche über den genauen Zeitpunkt. Fix ist aber: Der Däne wird nach mehr als zwei Jahrzehnten bei Red Bull aufhören. Schack gehört zu den ersten Mitarbeitern des Teams und ist aktuell in seiner 21. Saison im Einsatz.

Einzigartige Serie endet

Besonders auffällig ist seine Bilanz: Der 47-Jährige hat in all den Jahren kein einziges Rennen verpasst. Eine durchgehende Anwesenheit, die selbst im Formel-1-Zirkus Seltenheitswert hat. Mit seinem bevorstehenden Abschied verliert Red Bull eine weitere Konstante.

Der Schritt kommt in einer Phase großer Veränderungen. Nach dem Aus von Ex-Teamchef Christian Horner hat sich intern einiges verschoben, auch die Stimmung soll sich verändert haben. Allen voran verabschiedete sich nach Saisonende auch F1-Ikone Helmut Marko, als Motorsportberater über viele Jahre prägende Figur der Erfolge von Verstappen und zuvor auch Sebastian Vettel.

Das dürfte laut Bericht eine Rolle bei Schacks Entscheidung gespielt haben.

Umbruch trifft auch Verstappen-Umfeld

Der Abgang passt ins Bild: Red Bull baut seit Monaten um. Mehrere langjährige Mitarbeiter haben das Team bereits verlassen, sowohl in der Führungsebene als auch im technischen Bereich.

Parallel sorgt auch Max Verstappen selbst für Schlagzeilen. Der Weltmeister wirkt zuletzt zunehmend unzufrieden – allerdings nicht mit seiner Rolle, sondern mit dem Material. ORF-Experte Alexander Wurz stellte klar: "Wenn du ihn am Nürburgring siehst oder im Online-Racing, dann siehst du, dass er einfach ein Vollblut-Rennfahrer ist. Der ist nicht amtsmüde und das wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern."

Wurz sieht die Kritik eher in der Entwicklung der aktuellen Autos begründet. Auch Verstappen selbst hatte zuletzt mehrfach betont, dass ihm die immer komplexer werdenden Boliden weniger zusagen.

Für zusätzliche Diskussionen sorgten Aussagen von Vater Jos Verstappen, der im "Telegraaf" meinte: "Diese Autos fordern ihn nicht. Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass Max die Lust verliert."

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