Markus Rogan auf der Couch

Offene Worte 91 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele: Markus Rogan gibt zu, dass er seit Längerem in Therapie ist. "Weil ich ein Drama-King bin", sagt er. "Die Therapie hilft mir, zu lernen, dass sich die Welt ohne mich genauso schnell dreht." In London wird der Wiener als ältester Schwimmer in den Pool springen. Auch das lässt ihn nicht kalt.

Offene Worte 91 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele: Markus Rogan gibt zu, dass er seit Längerem in Therapie ist. "Weil ich ein Drama-King bin", sagt er. "Die Therapie hilft mir, zu lernen, dass sich die Welt ohne mich genauso schnell dreht." In London wird der Wiener als ältester Schwimmer in den Pool springen. Auch das lässt ihn nicht kalt.

"Wenn ich’s mir aussuchen könnt’, wäre ich lieber ein junger Anwalt als ein alter Schwimmer", erzählt Rogan neun Tage vor seinem 30. Geburtstag im "Seitenblicke Magazin". Nachsatz: "Ich find’s furchtbar, dass ich viel älter ausschaue. Aber das ist schon seit zehn Jahren so." Die Mini-Midlife-Crisis ist für ihn nicht neu. "Ich hatte die Krise schon früher", sagt er. "Ich war gerade 22 und fand’s eigentlich blöd, dass mich alle mögen, das liebe Burli. Ich wollte das eigentlich nicht."

In Therapie ist er, um nach der Karriere nicht in ein Loch zu fallen. "Ich habe Angst vor der Zeit nach Olympia. Meine Freundin Leanne hilft mir, sie gibt mir Sicherheit und liebt mich, egal, ob ich schwimme oder nicht." Ob er nach London weitermacht, ist offen. "Ich werde wieder studieren und habe vor, zu heiraten."

 

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