Marlies Schild wird beim Auftaktrennen in Sölden (Riesentorlauf) nicht antreten. Der Respekt vor dem Hang, auf dem sich die 30-Jährige vor drei Jahren eine schwere Beinverletzung zugezogen hat, ist noch zu groß. Schild wird erst am 12. November beim Slalom in Levi in die Saison starten.
Marlies Schild wird beim Auftaktrennen in Sölden (Riesentorlauf) nicht antreten. Der Respekt vor dem Hang, auf dem sich die 30-Jährige vor drei Jahren eine schwere Beinverletzung zugezogen hat, ist noch zu groß. Schild wird erst am 12. November beim Slalom in Levi in die Saison starten.
Knapp eine Woche vor dem Start des Ski-Weltcups unternahmen die ÖSV-Läuferinnen in Sölden am Freitag erste Sichtungsläufe. Slalom-Weltmeisterin Marlies Schild ist nicht dabei - sie entschied sich gegen einen Start beim Riesentorlauf in Sölden. "Den Kampf mit dem Hang am Rettenbach-Gletscher will ich noch nicht aufnehmen. Ich fühle mich einfach noch nicht bereit dazu", erklärte die Slalom-Weltmeisterin.
Kopf nach Horror-Sturz nicht frei
Denn Marlies will schnell fahren. Dazu müsse aber der Kopf frei sein. Nach dem schweren Sturz vor drei Jahren sei das noch nicht der Fall. Die Athletin zog sich damals schwere Beinverletzungen zu. Sie sagte, dass sie keine Angst im Riesentorlauf habe, aber nicht ihr "ganzes Pulver gleich im ersten Rennen verschießen" möchte, weil sie sich überwinden müsse. "Der Hang und ich hatte kein gutes Erlebnis miteinander".
Die Österreicherin startet erst am 12. November in die neue Saison, wenn der Weltcup-Zirkus nach Levi (Finnland) kommt. Ihren ersten Riesentorlauf wird sie dann in den USA absolvieren. "In Aspen bin ich aber dabei und ich freue mich auch auf die weiteren Riesentorläufe des neuen Weltcup-Winters", sagte die 30-Jährige.