Die Tage von Martin Hiden als Chefcoach des LASK sind gezählt. Der bei den Fans unbeliebte Neo-Trainer der Linzer genießt nach vier Spielen ohne Sieg und nur einem Remis auch nicht mehr die Rückendeckung der Chefetage. Die vorzeitige Ablöse scheint nur mehr eine Frage der Zeit zu sein.
Vor nicht einmal einem Monat . Unter dem ehemaligen ÖFB-Nationalteamspieler sollte die Aufholjagd auf den damaligen Tabellenführer Mattersburg eröffnet werden. Doch der Schuss ging in die Gegenrichtung los. Einem 1:1 in Horn folgten drei Niederlagen, am Freitag setzte es ein 0:2 "daheim" im Paschinger Waldstadion, in das der LASK ausweichen musste.
Am Ende der Partie skandierten die LASK-Fans Daxbacher-Rufe und "Hiden raus"-Sprechchöre. Sportvorstand Manfred Schill erklärte den "Oberösterreichischen Nachrichten", dass bereits Gespräche mit potentiellen Nachfolgern geführt werden. Trotz des nominell stärksten Kaders der Liga geht das Tohuwabohu beim Titelfavoriten in den nächsten peinlichen Akt.