Maßnahmenpaket für Mischwälder vom WWF gefordert

Die Klimaschutzfunktion des Waldes solle auch im Gesetz verankert sein, so der WWF.
Die Klimaschutzfunktion des Waldes solle auch im Gesetz verankert sein, so der WWF.Franz Pritz / picturedesk.com
Extreme Wetterereignisse würden den heimischen Wäldern, insbesondere denen ohne Artenvielfalt, zu schaffen machen. 

Die Umweltschutzorganisation forderte einen besseren Schutz von naturnahen Waldgebieten - dieser müsse Waldbesitzern auch schmackhaft gemacht werden. Dürre oder Trockenheit würden heimische Wälder anfälliger für Schädlingsbefall machen, aufgrund von Extremwetterereignissen seien sie anfälliger für Schädlingsbefall. Das aktuelle Fördersystem müsse überarbeitet werden, im Moment seien die Mittel "viel zu gering und zu unattraktiv ausgelobt, was auch für den neuen Waldfonds gilt", hieß es vonseiten des WWF. 

Klimaschutzfunktion im Gesetz verankern

Neben der Erholungs-, Wirtschafts-, und Schutzfunktion des Waldes müsse zusätzlich die Klimaschutzfunktion im Forstgesetz verankert werden und mehr Waldforschung betrieben werden. Die Daten zu naturnahen und natürlichen Wäldern sind laut der NGO veraltet. Nur elf Prozent der österreichischen Wälder können laut Schätzungen der Organisation als solche eingeschätzt werden. Aber: "Nur diese Art von Wäldern speichert besonders viel CO2 und ermöglicht Artenvielfalt. Damit unser Wald seine Funktion als Klimaanlage, Kohlenstoffspeicher und Lebensraum für unzählige Organismen ausüben kann, müssen Politik und Forstwirtschaft aus den Fehlern der Vegangenheit lernen", so die Forderung von Karin Enzenhofer, Waldexpertin beim WWF Österreich, von den Verantwortlichen in der Land- und Forstwirtschaft und der Politik.

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