Österreichs Nationalelf-Teamkapitän war 2021 zu den "Königlichen" gewechselt. Anfangs noch wichtiger Stammspieler in Madrid, so warf der Ende 2023 erlittene Kreuzbandriss den gebürtigen Wiener weit zurück. In den letzten Monaten war Alaba nur noch Ergänzungsspieler. Sein Vertrag läuft aus, wird von den Spaniern nicht verlängert.
"Das war keine Überraschung. Wenn man die Einsatzzeiten und Alabas Verletztensituation ansieht, in den letzten eineinhalb, zwei Jahren ist er mehr im Krankenhaus und bei der Reha gewesen, als er auf dem Fußballplatz gestanden ist", meinte Deutschlands Rekord-Teamspieler Lothar Matthäus bei einem Medienterim zu "Heute". "Es tut mir leid um so ein angehendes Karriereende", schob der 65-Jährige an.
Nun stellt sich aber die Frage, wo der 33-Jährige seine Karriere fortsetzen wird. "Ich weiß nicht, wie es mit seiner körperlichen Verfassung ausschaut", meinte Matthäus, hatte aber gleich zwei mögliche Destinationen bei der Hand. "Saudi-Arabien sucht immer Namen. Da geht es dann nicht immer darum, ob die noch auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind", so Deutschlands Rekord-Teamspieler.
Allerdings sieht Matthäus den gebürtigen Wiener eher in Übersee, wie er erklärte. "Amerika würde ich ihm raten", sagte der Weltmeister von 1990, meinte damit einen möglichen Abgang in die Major League Soccer. Ex-Bayern-Star Thomas Müller sei da ein gutes Beispiel. "Ich habe vor eineinhalb Jahren gesagt, dass ich mir Thomas Müller nicht nur als Spieler, sondern auch als Entertainer gut in der MLS vorstellen kann. Ich hätte ihn zuerst in Los Angeles gesehen, aber Vancouver ist noch besser für ihn, da hat er die Berge zum Skifahren gleich dran, und das Meer. Ich glaube, er fühlt sich super wohl", erzählte Matthäus.
"Und für David könnte ich mir das auch vorstellen, dass er in Amerika aufgrund seiner Erfolge, seines Namens, die MLS repräsentieren kann", schloss der nunmehrige "Fußball-Experte.