47 Spiele, drei Tore, 13 Assists, Meistertitel, DFB-Pokal, DFL-Supercup – Konrad Laimer spielte bei den Bayern eine bärenstarke Saison. Und dennoch lässt die Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrages weiter auf sich warten. Grund: das liebe Geld.
Laimers Berater sollen für den Allrounder ein Gehalt von bis zu 15 Millionen Euro fordern. Diesen Preis wollen die Münchner nicht bezahlen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß meinte vor wenigen Tagen: "Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Aber er ist nicht Maradona."
Am Samstag eroberte der Salzburger mit den Bayern den DFB-Pokal, fertigte Stuttgart mit 3:0 ab. Beim Interview nach der Partie wurde erneut das Thema Vertrag aufgegriffen – es kam zu einem kuriosen Dialog.
Ein Journalist fragte: "Gehst du heute noch zu Uli (Hoeneß, Anm.) und sagst: Treffen wir uns bei 13 (Millionen Euro, Anm.)?" Laimer reagierte cool: "Uli und ich sind immer schon auf einer Wellenlänge, das ist kein Problem." Der Reporter entgegnete: "Aber nicht beim Gehalt." Laimers Konter: "Sagst du, oder was? Ich fühle mich hier richtig wohl, es macht Spaß in der Mannschaft. Schauen wir, wie es weitergeht."
Der Journalist ließ nicht locker, fragte den ÖFB-Star direkt: "Wieso forderst du so viel?" Laimer antwortete mit einem Grinsen: "Du weißt ja gar nicht, was ich fordere. Ich habe ehrlicherweise noch nie etwas gefordert. Ich bin jetzt drei Jahre hier, es macht Spaß, wir haben heuer das Double gewonnen. Ich habe vor, noch einige Titel mehr zu gewinnen mit diesem Klub."
Laimer scheint demnach gewillt, seine Karriere in München fortzusetzen. Ob das Thema noch vor der WM geklärt wird, scheint jedoch offen. "Ich kann es nicht sagen, im Fußball geht es so schnell. Vielleicht sagen wir morgen, wir machen was (die Unterschrift, Anm.) drunter, vielleicht nach der WM, ich weiß es nicht. Es kann jeden Tag ganz schnell gehen."
Einmal mehr schaltet sich der Reporter ein: "Vielleicht ist nach der WM der Alpen-Zidane noch mal teurer?" Laimer lacht: "Ja, vielleicht wird Österreich Weltmeister, dann wird es noch teurer."