Die finanzielle Situation von Box-Legende Floyd Mayweather wird immer dramatischer. Der Ex-Superstar, der im Laufe seiner Karriere rund eine Milliarde Dollar verdient haben soll, steckt tief in Schulden.
Jetzt kommt eine weitere Millionenklage dazu: Der Boxveranstalter CSI Entertainment verklagt Mayweather auf 4,65 Millionen Dollar. Das Unternehmen hatte den 49-Jährigen für zwei Showkämpfe gegen Manny Pacquiao und Mike Tyson gebucht und einen entsprechenden Vorschuss gezahlt.
Wie das Ring Magazine berichtet, trat Mayweather nie zu den Kämpfen an, behielt aber das Geld. CSI Entertainment fordert die Summe nun zurück und will gerichtlich verhindern, dass Mayweather weitere Kämpfe bestreitet.
Schon seit Anfang des Jahres steht eine mögliche Pleite im Raum. Im Jänner wurde bekannt, dass Mayweather seine 14 Immobilien als Sicherheit für einen 54-Millionen-Dollar-Kredit gegeben hat. Dafür muss er jährlich 5 Millionen Dollar an Zinsen zahlen.
Dazu kommen weitere offene Rechnungen: Für seinen Maybach, Kerosin für seinen Privatjet und sogar für die Müllabfuhr seiner Villa in Las Vegas wurde er bereits verklagt.
Unterdessen meldet sich auch Rapper 50 Cent zu Wort. Der langjährige Erzfeind postete scherzhaft, er habe einen "verpassten Anruf" von Mayweather erhalten und bot ihm humorvoll Finanzhilfe an.
50 Cent, der selbst einst Insolvenz angemeldet hatte, ist heute als erfolgreicher Filmproduzent und Unternehmer tätig. Er macht sich seit Jahren darüber lustig, dass Mayweather nicht besonders intelligent sei.