"Elfer"-Killer Yassine Bounou hat wieder zugeschlagen. Der Marokko-Keeper sorgt im WM-Viertelfinale gegen Frankreich für das erste, ganz große Highlight und hält den Strafstoß von Superstar Kylian Mbappe.
Der Schlussmann lässt sich vom verzögerten Anlauf des Real-Legionärs nicht verunsichern, wählt die richtige Ecke und hält den flachen Abschluss von Mbappe sogar sicher – es bleibt beim 0:0!
Für Gesprächsstoff sorgt dabei aber nicht nur die Ausführung des Stürmers und die Parade des Goalies. Im Vorfeld des Elfmeters muss Mbappe noch lange warten, obwohl der Ball schon bereitliegt und auch der Check des Fouls von Noussair Mazraoui eigentlich schon vorbei war.
Es dürfte im Hintergrund noch ein mögliches Sprechen hinter vorgehaltener Hand gecheckt worden sein – bei dieser WM bekanntlich ein Vergehen, das mit Rot bestraft werden kann. Die Kommunikation auf dem Platz verlief aber dürftig.
So war Mbappe in den Momenten des Wartens die Verunsicherung deutlich anzumerken, ob er denn endlich ausführen dürfe. Entsprechend hitzig fallen die Reaktionen nach dem Verschießen aus. Weil direkt im Anschluss die – ebenso stark kritisierte – Trinkpause ansteht, kommt es zu Diskussionen zwischen Frankreich-Teamchef Didier Deschamps und dem Schiedsrichterteam.
Der Videobeweis und dessen Anwendung bei der WM haben bei diesem Turnier schon mehrfach für Diskussionsstoff gesorgt. Jüngst bei Argentiniens 3:2-Sieg nach dramatischer Aufholjagd – Ägypten fühlt sich um den Sieg betrogen.