Ägypten ist im Achtelfinale der WM 2026 gescheitert. Die "Pharaonen" rund um Star Mohamed Salah lagen gegen Weltmeister Argentinien bereits mit 2:0 in Front, ehe Lionel Messi und Co. die Partie in 13 Minuten drehten und doch noch aufstiegen – 3:2.
Daraufhin reagierten die Ägypter verärgert, fühlten sich von Referee Francois Letexier benachteiligt. Coach Hossam Hassan sprach sogar von einer "manipulierten" Partie. Es folgte gar eine offizielle Beschwerde der Nordafrikaner, die mittlerweile von der FIFA zurückgewiesen worden war.
Kurz nach dem Ausscheiden der Ägypter hatte FIFA-Boss Gianni Infantino für einen äußerst kuriosen Moment gesorgt. Der Präsident des Fußball-Weltverbands verfolgte nämlich das letzte Achtelfinale zwischen seinem Heimatland Schweiz und Kolumbien vor Ort in Vancouver – die Eidgenossen setzten sich dabei erst im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.
Bereits vor dem Anpfiff hatte Infantino allerdings für eine kuriose Szene gesorgt. Auf der Tribüne hatte wohl ein Fan dem mächtigen Fußball-Boss eine Flagge der gerade ausgeschiedenen Ägypter gereicht. Infantino nahm diese und entfaltete sie, posierte daraufhin mit der Flagge der Nordafrikaner, nur wenige Stunden nach dem Scheitern gegen Argentinien.
Diese kuriose Szene fingen nicht nur Fotografen im Stadion, sondern auch viele Fußballfans auf der Tribüne mit ihren Smartphones ein. Es war womöglich auch eine Antwort auf die beginnenden Verschwörungstheorien. Denn TV-Bilder zeigten FIFA-Boss Infantino während des zweiten Ägypten-Tores auf der Tribüne. Während rund um ihn herum gejubelt worden war, blieb der Fußball-Boss ganz ruhig.
Dass Infantino die ägyptische Flagge schwenkte, sorgte in sozialen Netzwerken aber ebenso für Kopfschütteln. Er würde sich schuldig fühlen, schrieben einige. Es ist jedenfalls eine weitere fragwürdige Szene bei dieser WM.