Belgien sorgt bei der Fußball-WM erneut für Schlagzeilen – diesmal abseits des Rasens. Nach der Kontroverse um die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun haben die "Roten Teufel" nun wegen ihres Trainingsquartiers offiziell Beschwerde bei der FIFA eingelegt.
Nach dem souveränen 4:1-Erfolg über Gastgeber USA bereiten sich die Belgier auf das Viertelfinale gegen Spanien vor. Mit den zunächst vorgesehenen Trainingsbedingungen waren Teamchef Rudi Garcia und sein Team allerdings überhaupt nicht zufrieden.
Der belgische Verband RBFA erklärte, das zugewiesene Trainingsgelände erfülle "nicht die erforderlichen Mindeststandards" für die Vorbereitung auf das Viertelfinale.
Die FIFA reagierte auf die Beschwerde und erlaubte Belgien, statt auf dem Campus der Loyola Marymount University (LMU) künftig auf dem Trainingsgelände des MLS-Klubs Los Angeles Galaxy zu trainieren.
Für Verwunderung sorgte diese Entscheidung an der Universität. Gegenüber "The Athletic" betonte die LMU, dass sich der Platz in ausgezeichnetem Zustand befinde und regelmäßig von Profimannschaften genutzt werde. Auch für den weiteren Sommer seien dort mehrere Teams eingeplant.
Bereits im Achtelfinale hatte Belgien für Wirbel gesorgt. Vor dem Duell mit den USA hatte die FIFA die Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump überraschend zur Bewährung ausgesetzt. Trotz der Diskussionen setzte sich Belgien am Ende deutlich mit 4:1 durch.